Soziallotsen

16.05.2022 Seite drucken

Hilfe zur Selbsthilfe im Alltag

Menschen zu unterstützen, die wenig Chancen auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben haben – das ist das Anliegen der Soziallotsen bzw. Quartierskümmerer. Diese suchen die Menschen zuhause auf und helfen ihnen im Alltag. Die Stadtverwaltung Königs Wusterhausen kooperiert bei der Umsetzung mit freien Trägern.

Die Soziallotsen bzw. Quartierskümmerer sind über die Richtlinie „Pflege vor Ort“ des Landesamtes für Soziales und Versorgung in den Ortsteilen unterwegs. Die Stadt Königs Wusterhausen hat das Projekt im Herbst 2021 initiiert. Das Angebot richtet sich vorrangig an Ältere, von Armut Betroffene, chronisch Kranke, Pflegebedürftige und deren Angehörige, Geflüchtete und Menschen mit Beeinträchtigungen. Das Ziel des Projekts ist, der Vereinsamung und Vereinzelung entgegenzuwirken, damit die Menschen so lange wie möglich in ihrem gewohnten Umfeld leben können. Die Soziallotsen organisieren unter anderem Nachbarschaftshilfe, vermitteln Hilfsangebote, leisten Hilfe zur Selbsthilfe und unterstützen bei Amtsangelegenheiten.

Vier freie Träger kooperieren mit der Stadt bei diesem Projekt: das Deutsche Rote Kreuz Kreisverband Fläming-Spreewald e.V., die Arbeiterwohlfahrt Seniorenheim Wildau GmbH sowie die Diakonisches Werk Lübben gGmbH und die VS Bürgerhilfe gemeinnützige GmbH.

Die Stadtverwaltung fungiert über die Richtlinie „Pflege vor Ort“ als Bindeglied zu verschiedenen Einrichtungen und Institutionen des Landes Brandenburg. Außerdem bearbeitet sie die Projektanträge der freien Träger, beantragt die Fördermittel beim Landesamt für Soziales und Versorgung und ist Ansprechpartnerin für alle Projektbeteiligten.