Stadt setzt Zeichen gegen Rassismus

15.07.2022 Seite drucken

Mit einer Antirassismus-Bank vor dem Rathausgebäude bezieht die Stadt Königs Wusterhausen Stellung gegen Rechts. An einem Ende der Bank befindet sich nur eine Lehne, keine Sitzfläche. Damit setzt die Stadt ein Zeichen, dass es in Königs Wusterhausen keinen Platz für Rassismus gibt.

Die Bank wurde von der Koordinierungsstelle  „Tolerantes Brandenburg“ der Landesregierung zur Verfügung gestellt, mit der die Stadt seit 2010 eine Kooperation unterhält. Darin bekennt sich die Stadt Königs Wusterhausen zu Toleranz, Weltoffenheit und Demokratie sowie gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit. In der Vereinbarung verpflichtet sie sich, Strategien und Projekte zu entwickeln, um ein tolerantes und gewaltfreies Miteinander zu stärken.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, hat der Präventionsrat der Stadt Königs Wusterhausen in der Vergangenheit bereits zahlreiche Aktionen durchgeführt. Der Präventionsrat besteht aus der Bürgermeisterin, dem Leiter der Arbeitsgruppe sowie neun Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Bürgerschaft.

Die Antirassismus-Bank ist nun eine weitere Maßnahme, um die Botschaft „Kein Platz für Rassismus“ deutlich nach außen zu tragen.