Organisationsstruktur

07.08.2015 Seite drucken

Was macht eigentlich die Feuerwehr?

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Königs Wusterhausen besteht aus acht Ortsfeuerwehren: Diepensee, Kablow, Königs Wusterhausen, Niederlehme, Senzig, Wernsdorf, Zeesen und Zernsdorf.

Gemäß dem Brandenburgischen Brand- und Katastrophenschutzgesetz unterhält die Stadt Königs Wusterhausen eine mit hauptamtlichen Kräften ständig besetzte Wache. Alle anderen Feuerwehrleute sind ehrenamtlich tätig.

Die Königs-Wusterhausener Feuerwehr sichert im gesamten Stadtgebiet den Brandschutz und die technische Hilfeleistung ab. Darüber hinaus wurden den Ortsfeuerwehren Königs Wusterhausen und Niederlehme durch den Innenminister des Landes Brandenburg Abschnitte der Bundesautobahn zur Absicherung zugewiesen.

Die Ortsfeuerwehren Königs Wusterhausen, Senzig, Zeesen und Zernsdorf sind in der Brandschutzeinheit des Landkreises Dahme-Spreewald integriert und werden bei größeren Einsätzen überörtlich tätig.

Daneben sind die Feuerwehren der Stadt Königs Wusterhausen auch in der Gefahrstoffeinheit des Landkreises tätig, die als Spezialistentruppe überörtlich im nördlichen Landkreis zum Einsatz kommt.

An der Spitze der Freiwilligen Feuerwehr steht der Stadtwehrführer mit seinen Stellvertretern. Die einzelnen Ortsfeuerwehren werden von den jeweiligen Ortswehrführungen geführt.

 

Feuerwache mit hauptamtlichen Kräften

Laut §24 des Gesetzes über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz des Landes Brandenburg (Brandenbugisches Brand- und Katastrophenschutzgesetz BbBKG) sollen Freiwillige Feuerwehren in Kommunen mit über 30.000 Einwohnern Feuerwachen einrichten, die mit hautpamtlichen Kräften besetzt sind. Aus der Allgemeinen Weisung über die Organisation, Mindeststärke und Ausrüstung der öffentlichen Feuerwehren geht u.a. hervor, dass diese Feuerwache rund um die Uhr mit mindestens einer Staffel (sechs Kameraden) besetzt sein muss.

Die Umsetzung dieser Auflagen ist in Königs Wusterhausen mit der Anstellung von insgesamt 26 Kräften gelungen. Somit ist die Einsatzbereitschaft immer innerhalb kürzester Zeit gewährleistet und die Hilfe in Zusammenarbeit mit den freiwilligen Kräften der Ortsfeuerwehren in ausreichendem Maße vor Ort.