Lärmaktionsplanung

27.10.2016 Seite drucken

Nach der EG-Umgebungslärmrichtlinie bzw. § 47d des Bundesimmissionsschutzgesetzes sind Gemeinden mit Hauptverkehrsstraßen, für die eine Verkehrsbelastung von über 6 Mill. Kfz/a ermittelt wurde, zur Aufstellung von Lärmaktionsplänen verpflichtet.

Bei den in Königs Wusterhausen betroffenen Straßen handelt es sich um die Autobahn BAB A 10 und einen Abschnitt der B 179 im Bereich der Schloss- / Cottbuser Straße. Nach dem Lärmaktionsplan wurden die höchsten Immissionspegel an der Wohnbebauung entlang der B 179 zwischen der Scheeder- und der Luckenwalder Straße und entlang der A 10 in den Ortsteilen Niederlehme und Zernsdorf ermittelt. Die Stadtverordnetenversammlung hat auf der Sitzung am 15.12.2008 den Selbstbindungsbeschluss zum Lärmaktionsplan gefasst.

In der 2. Stufe der Lärmaktionsplanung sind nach der EG-Umgebungslärmrichtlinie (Europäisches Parlament und Rat, 25. Juni 2002) Gemeinden bei Straßen, für die eine Verkehrsbelastung von über 3 Mill. Kfz/a und Bahnstrecken mit mehr als 30.000 Zugfahrten pro Jahr ermittelt wurden, zur Aufstellung von Lärmaktionsplänen verpflichtet.