300 Jahre Thronbesteigung Friedrich Wilhelms I.
Im Jahr 1713 übernahm Friedrich Wilhelm I. nach dem Tod seines Vaters Friedrich I. die Regierungsgeschäfte in Preußen. Das Regieren hatte er vor seiner Thronbesteigung schon geübt. Als Zehnjähriger bekam er Wusterhausen von seinen Eltern geschenkt und seitdem diente ihm das Anwesen als Staat en miniature, wo er als Kronprinz im Kleinen probte, was er als König im Großen umsetzte.
Friedrich Wilhelm I., der als sparsamer Mensch den Prunk der barocken Hofhaltung ablehnte, hatte schon immer eine besondere Vorliebe für das kleine Jagdschloss und behielt diese bis ans Ende seines Lebens bei. Hier übte er seine Regierungsgeschäfte aus, hier entstand die Idee für sein Infanterieregiment der "Langen Kerls" und hier frönte er seiner großen Leidenschaft, der Jagd.
300 Jahre nach seinem Regierungsantritt ehrt die Stadt Königs Wusterhausen mit einem Fest den Monarchen, der ihr zu ihrem königlichen Namen – "des Königs Wusterhausen" – verhalf.
Daher feiert Königs Wusterhausen beim Schlossfest am 31.08.2013 mit seinen Gästen bei Schauspiel, Tanz und viel Musik auf mehreren Bühnen.
Neben einem abwechslungsreichen und phantasievollen Programm für die Erwachsenen rund ums Schloss und dem historischen Festumzug, gibt es natürlich auch einen großen Kinderbereich für die jüngsten Festbesucher, so dass sich Alt und Jung unter Garantie königlich amüsieren werden. Die Ansprüche sind hoch und das zu Recht: Die Stadt Königs Wusterhausen trägt schließlich einen erlauchten Namen, der verpflichtet.

