Mit Elektromobilität auf Wachstumskurs

31.03.2017 Seite drucken

Königs Wusterhausen, Wildau und Schönefeld setzen auf Elektromobilität. Federführend für das gesamte Flughafenumfeld entwickeln die Partnerkommunen ihre langjährigen EU- und OECD-Projekte für Grünes Wachstum und nachhaltige Regionalentwicklung weiter. Ergänzt werden die kommunalen Aktivitäten durch Vertreter der Wirtschaft, die Hochschulen in Königs Wusterhausen und Wildau sowie den Flughafen BER. 

„Mit dem Vorhaben, im Personennahverkehr auf Elektromobilität zu setzen, werden der Regionale Wachstumskern Schönefelder Kreuz und der Landkreis Dahme-Spreewald zu Vorreitern in Brandenburg und in absehbarer Zeit in den ostdeutschen Bundesländern“, führt Dr. Lutz Franzke, Bürgermeister von Königs Wusterhausen, aus. Bereits 2017 möchte die Stadt beispielgebend mit einem erheblichen Aufwand aus dem Haushalt das angestrebte Deckungsnetz für Ladeinfrastruktur an den Haupttrassen östlich des Flughafens BER abstimmen und in Teilen die Installation vorbereiten. Aktuell werden die technischen Lösungen für die von den Bahnhöfen Königs Wusterhausen, Schönefeld und Wildau ausgehenden Verbindungen zu den umliegenden und geplanten Technologiestandorten sowie Wohnquartieren vorbereitet: dem Campus Wildau, Flächen im Flughafenumfeld, Niederlehme, dem entstehenden Technologiepark Funkerberg sowie dem Königspark. Ergänzend wird mit der EU und der Vereinigung Europäischer Flughäfen (ARC) auf der Jahreskonferenz, die im April in Paris stattfindet, ein Modellprojekt zur Elektromobilität auf den Weg gebracht. 

Am 25. Januar 2017 erfolgte im Wildauer Rathaus die offizielle Übergabe der Funktion des Sprechers des Regionalen Wachstumskerns. Der Wildauer Bürgermeister Dr. Uwe Malich übergab das Amt seinem Schönefelder Kollegen Dr. Udo Haase. Seit der Gründung des Wachstumskerns im Jahr 2005 haben sich die drei beteiligten Kommunen vor allem wirtschaftlich stark entwickelt. Weitere Unternehmensansiedlungen sehen die Köpfe der Kommunen als wichtig an, vor allem im Hightech-Bereich. Dafür sollen Fachkräfte ausgebildet und durch Zuzug gewonnen werden. Das erfordere in ausreichendem Maße Wohnungsneubau und den weiteren Infrastrukturausbau. Es bleibt also auch weiterhin noch viel zu tun.

  

Bildunterschrift:

Staffelübergabe unter Amtskollegen: Dr. Udo Haase, Dr. Uwe Malich und Dr. Lutz Franzke (v.l.).
(Foto: Manfred Tadra)