Königs Wusterhausen stellt Weichen für Mobilität der Zukunft

08.08.2017 Seite drucken

Mit der aktuellen Beauftragung einer praktischen Umsetzungsstudie wird in Königs Wusterhausen ein wichtiger Schritt in Richtung „Mobilitätskonzept der Zukunft“ getan. Im Rahmen der „Mobilitätsplattform Schönefelder Kreuz 2.0“ sollen intermodale und elektrifizierte Mobilitätsangebote im Flughafenumfeld Ost etabliert sowie die hierfür notwendige Infrastruktur geschaffen werden.

Neue Strukturen werden die Mobilität der Einwohner gewährleisten, daneben klimafreundlich und zukunftsorientiert gestaltet sein. Der Regionale Wachstumskern Schönefelder Kreuz sieht sich als geborenen Treiber dieses Prozesses. Denn hier treten gleich mehrere Kommunen eines bereits stark bevölkerten, auf Zuwachs orientierten Siedlungsgebietes im Berliner Raum gemeinsam an. „Zusammen mit Schönefeld und Wildau haben wir die Schlagkraft, um die notwendigen Pflöcke einzuschlagen und die notwendige kritische Masse zu erzeugen“, sagte Königs Wusterhausens Bürgermeister Dr. Lutz Franzke am 3. August in einem Interview zu den Entwicklungstendenzen der Stadt gegenüber dem RBB.

Für den Ausbau eines elektrifizierten Nahverkehrsnetzes, das neu entstehende Wohngebiete und Gewerbeareale anbindet, werden bis Jahresende die Rahmen und der Zielkorridor abgesteckt. Gegenwärtig existiert im Flughafenumfeld weder eine flächendeckende Infrastruktur für (teil-)elektrifizierte Angebote noch ein strategisch ausgerichteter Gesamtplan. Das Gleiche gilt für die Implementierung von bequem zu erreichenden temporär nutzbaren Angeboten wie Car- und Bike-Sharing.