Straßensperrung wegen Flaschenfund

05.12.2017 Seite drucken

Am Montagabend gegen 22:15 Uhr wurde die Polizei zum Tunnel des Bahnhofes gerufen, da Unbekannte dort eine weiße, pulverförmige Substanz in einer PET-Flasche gezündet hatten, die offenbar keine handelsübliche Pyrotechnik darstellte. Ein Sachschaden trat nicht ein und eine Gefährdung von Personen war nicht gegeben. Am Tatort wurden Reste der Kunststoffflasche gesichert.

Am Dienstagmorgen wurde kurz vor 3:30 Uhr auf Kreuzung Luckenwalder-/Gerhart-Hauptmann-Straße eine ähnliche Flasche festgestellt. Es wurde zur Einrichtung eines Sicherheitsbereiches eine Komplettsperrung der Luckenwalder Straße, Gerhart-Hauptmann-Straße sowie Bettina-von-Arnim-Straße angeordnet, von der auch der öffentliche Personennahverkehr betroffen war. Spezialisten des Landeskriminalamtes sicherten den Fund und entnahmen eine Probe zur Analyse. Die Untersuchungen dauern an. Die Sperrung konnte um 6:45 Uhr wieder aufgehoben werden. Ermittlungen wegen des Verdachtes eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz wurden in beiden Fällen eingeleitet. Nach den ersten Ermittlungen ist ein Zusammenhang mit dem Bombenfund in Potsdam am vergangenen Wochenende auszuschließen.