Kooperationsvereinbarung zur wassertouristischen Entwicklung des Nottekanals

17.07.2018 Seite drucken

Die Städte Mittenwalde und Königs Wusterhausen unterzeichneten am 17.07.2018 im Rathaus Mittenwalde eine wegweisende Kooperationsvereinbarung zur gemeinsamen wassertouristischen Förderung und Weiterentwicklung des Nottekanals.

Die Gewässer in und um Berlin sind stark frequentiert und erfreuen sich bei Tagesausflüglern und Touristen großer Beliebtheit. Auch Mittenwalde und Königs Wusterhausen profitieren dank ihrer Gewässer von der steigenden touristischen Nachfrage. Einziges Manko sind gegenwärtig die infrastrukturellen Schwächen am Nottekanal. Wassersportler und Bootsfahrer haben kaum Anlege- oder Rastmöglichkeiten.

Beide Städte planen daher, die wasserinfrastrukturellen Anbindungen ausgehend vom Motzener See, dem Galluner Kanal und dem Nottekanal bis nach Königs Wusterhausen zu verbessern und haben die Kooperation bei der gemeinsamen Entwicklung des regionalen Wasserwegenetzes zu einer attraktiven Verbindungsachse an das überregionale angrenzende Wassertourismusrevier vereinbart.  Die Kooperationsvereinbarung bezieht sich dabei auf den Ausbau und die Verbesserung der Infrastruktur, die Optimierung der Angebote und der Servicequalität, eine gemeinsame überregionale Vermarktung sowie die Förderung von Netzwerkarbeit.  

Die Stadt Mittenwalde plant u.a. einen Wasserwanderrastplatz am Motzener See und an der Schleuse in Mittenwalde sowie in regelmäßigen Abständen Stege und Anlegeplätze. Die Stadt Königs Wusterhausen möchte zeitgleich in die Aufwertung der Stadtschleuse und zwei neue Bootsstege am Nottekanal investieren.