Bürgermeister bittet Telekom und DNS:NET um verstärktes Engagement beim Netzausbau

13.08.2018 Seite drucken

In einem Schreiben an die Unternehmen Deutsche Telekom AG und DNS:NET bittet Bürgermeister Swen Ennullat eindrücklich im Namen der Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Königs Wusterhausen und ihrer Ortsteile darum, den Ausbau der Anschlüsse und Leitungen für zeitgemäßes Internet und schnelle Glasfaseranschlüsse verstärkt voranzutreiben. Die von Bund- und Ländern in Aussicht gestellten Fördermittel, die stetig steigende Zahl der Einwohner und Arbeitsplätze sowie die prosperierende Stadt – all das seien Faktoren, die für einen zeit- und marktgerechten Ausbau der Infrastruktur sprächen, so der Bürgermeister. Die Stadt könne es sich nicht leisten, diesen immer wichtiger werdenden Standortfaktor zu vernachlässigen. "Wir tun als Kommune viel dafür, die Voraussetzungen für ein lebenswertes Umfeld ständig der Zeit anzupassen. Doch hier sind auch die Versorger gefordert, das schnelle Internet allen Bevölkerungsgruppen zugänglich zu machen. Davon profitieren wir alle."

Anwortschreiben der Deutsche Telekom AG

Mittlerweile hat die Deutsche Telekom AG auf die Bitte vom Bürgermeister mit Schreiben vom 06.08.2018 reagiert.  

"Die Deutsche Telekom investiert jährlich bis zu 5 Milliarden Euro in moderne Breit­bandnetze. Wie schon bisher, werden wir auch künftig den Breitbandausbau in Königs Wusterhausen vorantreiben. Im vergangenen Jahr haben wir rund 10.500 Haushalte inkl. Gewerbeeinheiten mit FTTC / Vectoring-Technik in Ihrer Stadt aus­gebaut. Weitere 284 Haushalte können noch im August dieses Jahres Breitbandan­schlüsse auf Vectoring-, bzw. Super- Vectoring Basis mit bis zu 250 Mbit/s beauftra­gen. Zu der Entwicklung der von unseren Wettbewerbern ausgebauten Kabelver­zweiger, kann ich Ihnen allerdings keine Auskunft geben.

Die Erschließung des Neubaugebietes Funkerberg mit FTTH-Glasfaseranschlüssen ist unser nächstes größeres Vorhaben, über das meine Kollegen vor Ort mit Ihrer Stadtverwaltung bereits im Gespräch sind.

Weitere Ausbaumöglichkeiten bringt die anstehende Landkreisausschreibung.

Sehr geehrter Herr Ennullat, Sie sehen, wir kommen der Forderung nach, schnelles Internet den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Königs Wusterhausen zugänglich zu machen."