Instandsetzung der Dahmebrücke verzögert sich

02.10.2018 Seite drucken

Gemeinsame Presseerklärung der Städte Königs Wusterhausen und Wildau

Die Auftragsvergabe der Brückeninstandsetzung ist im August 2018 erfolgt. Ein Brückenbauunternehmen aus Fresenburg in Niedersachsen hat den Auftrag im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung in Höhe von rund 1.200.000 € erhalten.

Die ursprünglich ermittelten Baukosten lagen bei ca. 580.000 €. Die Ursache für die drastische Kostenerhöhung wird u.a. als Folge der derzeitig guten Konjunktur gesehen. Diese führt zu vollen Auftragsbüchern bei den Unternehmen und wenig Teilnehmern bei öffentlichen Ausschreibungen. An der Ausschreibung zur Brückensanierung hatten sich nur zwei Unternehmen beteiligt. Solche erheblichen Kostenerhöhungen zeigen sich aktuell bei fast allen öffentlichen Bauprojekten.

Die in der Ausschreibung vorgegebene Bauzeit sah die Fertigstellung Ende des Jahres 2018 vor. Das beauftragte Unternehmen hat diese Bauzeitenvorgabe als zu kurz bewertet und als Baufertigstellungstermin Ende März 2019 benannt. Von Seiten der Stadt werden dazu entsprechende rechtliche Konsequenzen geprüft.

Die Dahmebrücke wird nach der Reparatur zukünftig eine Stahl-Holzkonstruktion sein. Das Gesamterscheinungsbild wird dem ursprünglichen sehr nahe kommen. Das beauftragte Brückenbauunternehmen arbeitet derzeit an der detaillierten Werkstattplanung. Die ersten vor Ort sichtbaren Schritte werden im Oktober die Zerlegung des alten Brückenkörpers und die Aufarbeitung der wieder zu verwendenden Bauteile sein.