Haushalt 2019 beschlossen

07.12.2018 Seite drucken

Im kommenden Jahr wird die Stadt Königs Wusterhausen schwerpunktmäßig in den Bereich Schulen, Kindertagesstätten und Jugend investieren. Das geht aus dem Haushalt 2019 hervor, der durch die Stadtverordneten beschlossen worden ist. Von den insgesamt 31,5 Millionen Euro Investitionen im kommenden Jahr werden etwas mehr als die Hälfte in dem genannten Bereich ausgegeben, unter anderem für die Grundschulen in Zeesen und Senzig sowie in drei Kitas. Zudem werden die Planungen für eine Gesamtschule mit Gymnasialer Oberstufe fortgeführt.

Der zweitgrößte Investitionsbereich ist die Infrastruktur. Hierzu gehören die Erschließung des Funkerbergs sowie die Fortsetzung des Sandstraßenausbauprogramms und das Fahrradparkhaus.

Darüber hinaus wird die denkmalgerechte Sanierung des Sendehauses 1 am Funkerberg fortgesetzt. Hier kann die Stadt auch auf 285 800 Euro Fördermittel zurückgreifen, wie der Kreistag es in seiner jüngsten Sitzung beschlossen hat. Darüber hinaus wird es erhebliche Investitionen im Bereich der Feuerwehren geben. So werden die Baumaßnahmen im Ortsteil Senzig kommendes Jahr abgeschlossen. Für Wernsdorf und für eine neue Hauptfeuerwache werden die Planungen fortgeführt.

Für das Jahr 2019 wird die Stadt einen allgemeinen Investitionskredit von bis zu 22 Millionen Euro aufnehmen, um die dringend notwendigen Vorhaben umsetzen zu können. Der Fehlbetrag im ordentlichen Ergebnis in Höhe von einer Million Euro im neuen Haushalt kann durch die in den Vorjahren gebildeten Rücklagen ausgeglichen werden. In den nachfolgenden Jahren der mittelfristigen Ergebnisplanung erwartet die Kämmerei wieder einen Überschuss im ordentlichen Ergebnis. Nicht zuletzt wegen der seit Jahren anhaltenden positiven Ertragsentwicklung bei unter anderem der Gewerbesteuer, den Schlüsselzuweisungen und dem Anteil der Einkommenssteuer sagt Kämmerer Axel Böhm: „Die Stadt steht finanziell gut da“.

Der Haushalt für 2019 bildet die Grundlage, um mit der positiven Bevölkerungsentwicklung Schritt zu halten. Im Oktober konnte Bürgermeister Swen Ennullat den 37 500. Einwohner begrüßen. Die Kitalandschaft wird sich dem entsprechend positiv verändern.