Neue Ladestation für E-Autos in Niederlehme

31.01.2019 Seite drucken

Ein Imbiss und ein Kaffee - und dann ist das Elektroauto an der HEM-Tankstelle in der Karl-Marx-Straße in Niederlehme auch schon wieder startklar. Nur 15 Minuten benötigt die neue Ladestation, die am Montag, den 21.1., in Betrieb genommen wurde, um den Fahrzeug-Akku wieder zu 80 Prozent zu füllen.

Königs Wusterhausens Bürgermeister Swen Ennullat „betankte“ den städtischen E-Flitzer Renault Zoe und betonte: „Diese hochmodernen Ladeleistungen von 50 kW in Königs Wusterhausen anzubieten, ist genau richtig. Wir planen selbst als Kommune Ladesäulen im Stadtgebiet und entwickeln auch den Wirtschaftsstandort mit dem Fokus auf Technologie und Innovation weiter. Von daher begrüße ich die privaten Initiativen, die neue Mobilität ermöglichen, sehr.“

Als mögliche Standorte für weitere E-Ladestationen sehen Swen Ennullat und der Wirtschaftsförderer Moritz Thiele den Funkerberg, den Bahnhof, wo bereits eine Ladestation vorhanden ist, aber auch die Hochschule für Finanzen. „Außerdem haben wir auch den Hafenhorst in Niederlehme im Blick. Dort befindet sich bereits eine konventionelle Tankstelle inklusive einer Wassertankstelle, die durch die städtische Hafengesellschaft Lutra betrieben wird. Dort wären Elektro-Ladestationen an Land und am Wasser, also für E-Boote, eine denkbare Investition“, so Moritz Thiele. Des Weiteren solle die Fahrzeugflotte des städtischen Betriebshofs, so weit möglich, auf Elektromobilität umgestellt werden, ergänzte Swen Ennullat.

Für Tilo Wellnitz, Tankstellen-Partner in Niederlehme, ist die Lage seiner HEM-Station ein Vorteil. „Die Nähe zur Autobahn ist für Fahrer eines Elektrofahrzeugs attraktiv.“ Ermöglicht wird das Projekt durch die Zusammenarbeit mit dem Betreiber Allego und durch Fördergelder der EU.

HEM-Tankstellenpartner Tilo Wellnitz, Bezirksleiterin Yvonne Moldenhauer und Königs Wusterhausens Bürgermeister Swen Ennullat (v.l.) „betanken“ den stadteigenen Elektro- Flitzer Renault Zoe. Foto: Reik Anton