Beisetzung der Schmetterlingskinder – Dank allen Unterstützern

14.05.2019 Seite drucken

Sein Kind zu verlieren, bevor es überhaupt im Leben ankommen durfte, ist für Eltern wohl die schmerzvollste Erfahrung, die sie machen müssen. Nach der nunmehr 18. Beisetzung von stillgeborenen Kindern auf dem Friedhof Königs Wusterhausen bedankt sich die Stadt bei allen, die an der Zeremonie mitgewirkt haben.

Im Besonderen ist das Bestattungshaus Wilke zu nennen. Tröstende Worte für die Eltern und Angehörigen fanden Kerstin Rubenbauer vom Bestattungsinstitut Werner Zak und Pfarrerin Rebekka Wackler von der evangelischen Kirchengemeinde Königs Wusterhausen. Danke auch an den „Blumenladen Schulze“ aus Senzig und „Blumen Stenglein“ für die Dekoration, Jürgen Straube aus Zeesen sowie Britta Kretschmer-Bonk und ihre Mitarbeiter von der Firma Gruber und Partner aus Königs Wusterhausen für das ehrenamtliche Engagement.

Weiter gilt besonderer Dank den Spendern, die das Vorhaben finanziell unterstützen. So können die Familien auch in der Zukunft würdevoll von den Kindern Abschied nehmen.

Für fehlgeborene Kinder mit einem Geburtsgewicht von unter 500 Gramm, die nach dem Gesetz nicht bestattungspflichtig sind, hat die Stadt Königs Wusterhausen das sogenannte Schmetterlingsgrab eingerichtet. Hier können Eltern von ihren Babys in einer feierlichen und würdevollen Zeremonie Abschied nehmen.

Die nächste Beisetzung der stillgeborenen Kinder, die nicht der Bestattungspflicht unterliegen, findet am 06.11.2019 statt.

 

Bildunterschrift:

Zum 18. Mal wurde eine Zeremonie für die Schmetterlingskinder auf dem Friedhof der Stadt Königs Wusterhausen in der Potsdamer Straße vorgenommen. Foto: Reik Anton