Ehrung für Helferinnen und Helfer beim Tag der Pflege

02.12.2019 Seite drucken

Sie sind täglich für ältere Hilfebedürftige da und erleichtern ihnen den Alltag: die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in Königs Wusterhausen. Ihnen zu Ehren veranstaltete der städtische Seniorenbeirat gemeinsam mit der Stadt am Sonntag, den 1.12.2019, den Tag der Pflege. Im Bürgertreff am Fontaneplatz wurden stellvertretend für alle Helferinnen und Helfer sechs von ihnen ausgezeichnet. Dazu konnten im Vorfeld Vorschläge eingereicht werden.

So wurde Birgit Meinicke-Kleint geehrt. Sie ist für ihre Mutter da und soll durch die Anerkennung neue Kraft schöpfen.

Maria Neumann* ist eine wichtige Ansprechpartnerin in der Landeskirchlichen Gemeinschaft Königs Wusterhausen. Sie holt gehbehinderte zu Veranstaltungen ab und bringt sie auch wieder nach Hause. Außerdem hat sie stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Menschen, heißt es in der Begründung zur Ehrung.

Seit vielen Jahren ist Tamara Reddig* im Seniorenheim Königs Wusterhausen tätig. Dort besucht sie mindestens zweimal wöchentlich die Bewohnerinnen und Bewohner und geht mit ihnen in den Garten. Ihre herzliche Art wird von allen geschätzt.

Nicht aus der Ortsgruppe Zeesen der Volkssolidarität wegzudenken ist Doris Theinert. Sie organisiert Veranstaltungen und unterstützt eine Dame nach einem Krankenhaus-Aufenthalt.

Einer besonderen Hilfe für an Demenz erkrankte Menschen hat sich Gabriele Zwick verschrieben. Sie ist im Arbeiter-Samariter-Bund aktiv und näht therapeutische Nesteldecken. Diese sind in Bereiche mit unterschiedlichen Oberflächenbeschaffenheiten unterteilt und regen so den Tastsinn der oder des Erkrankten an. Dadurch lenken die Decken denjenigen von seiner Unruhe ab.

Walter Hofheinz nimmt mit ganzem Herzen sein Ehrenamt wahr. Er berät Menschen im Carisatt-Laden in der Maxim-Gorki-Straße bei der Kleiderwahl. Seine Ruhe und umsichtige Art werden geschätzt.

„Etwa 2,8 Millionen Menschen in Deutschland haben eine Pflegestufe. Die Hälfte von ihnen wird zuhause versorgt“, erklärte Renate Grupe, Vorsitzende des Seniorenbeirats, im Beisein von Bürgermeister Swen Ennullat und den Ortsvorstehern Katharina Ennullat, Heinz-Georg Hanke und Uwe Friedrich. „Wir sind hier, um die Ehrenamtlichen zu würdigen und unsere Wertschätzung zu zeigen.“ Bürgermeister Swen Ennullat bedankte sich beim Seniorenbeirat für die Organisation des Nachmittags und sprach den Ausgezeichneten seine Anerkennung aus.

Für ein kleines Kulturprogramm sorgte Petra Quermann, die Tochter von Heinz, dem Quermann. Sie plauderte unterhaltsam über ihren Vater.

 

*Maria Neumann und Tamara Reddig konnten ihre Auszeichnungen nicht persönlich entgegen nehmen. Sie wurden vertreten.

 

Bildunterschrift:

Renate Grupe (2. v.l.), Vorsitzende des Seniorenbeirats Königs Wusterhausen, und Bürgermeister Swen Ennullat (M.)mit den geehrten Ehrenamtlern. Es fehlen Maria Neumann und Tamara Reddig. Sie wurden vertreten.  Foto: Reik Anton