Müllentsorgung laut Abfallzweckverband mit leichten Einschränkungen

26.03.2020 Seite drucken

Derzeit gibt es bei der Abfuhr von Restmüll, Altpapier und Laubsäcken keine nennenswerten Einschränkungen. Das teilt der Südbrandenburgische Abfallzweckverband (SBAZV) mit. Auch die durch andere Entsorger durchgeführte Sammlung von gelben Säcken und Glas läuft planmäßig weiter. Es kann aber zu Verschiebungen von gewohnten Entleerungs- bzw. Abholzeiten oder sogar zur Änderung des jeweiligen Abfuhrtages von Hausmüll- und Papiertonnen sowie aller anderen Sammelfraktionen kommen.

Über weitere notwendige Entwicklungen bei den Entsorgungsleistungen, die Wiederaufnahme einzelner oder aller betroffener Bereiche sowie noch geöffnete Vertriebsstellen informiert der Verband auf der Homepage www.sbazv.de . Bitte nutzen Sie diese Möglichkeit, sich vorab zu informieren, um unnötige Fahrten Ihrerseits und umsonst zur Entsorgung bereitgestellte Abfälle zu vermeiden.

Auf Grund der aktuellen Entwicklung beim Coronavirus und der Festlegungen der Bundesregierung sind die Recyclinghöfe des Verbandes für die Abfallanlieferung durch Privatpersonen seit Montag, den 23.03.2020, geschlossen. Als Alternative für die Entsorgung von Grünabfall können die Kompostieranlagen in der näheren Umgebung genutzt werden. Informationen dazu gibt es auf www.sbazv.de unter dem Punkt „Verband – Kompostieranlagen“.

Gewerbebetriebe haben weiterhin die Möglichkeit, ihre Abfälle montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 12 Uhr auf den Recyclinghöfen anzuliefern. Ab Montag, den 30.03.2020, wird es über die Servicenummer des SBAZV 03378 / 51 80 180 durch Auswählen der Nummern 3 oder 4 möglich sein, notwendige und nicht verschiebbare Anlieferungen durch Privatpersonen auf den Recyclinghöfen abzustimmen.

Der SBAZV weist darauf hin, dass die Entsorgung von Abfällen, die eventuell mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) kontaminiert sind, gemeinsam mit dem Restmüll erfolgt. Bei Beachtung der üblichen hygienischen Vorsorgemaßnahmen bei der Sammlung und Entsorgung von Siedlungsabfällen ist das Übertragungsrisiko auf Basis der bisherigen Erkenntnisse über das Virus als äußerst gering einzustufen. Um sowohl bei den Erzeugern der Abfälle, den weiteren Nutzern derselben Restmülltonne als auch den Müllwerkern eine Gefährdung sicher auszuschließen, sollen kontaminierte Abfälle nicht lose in die Restmülltonne gegeben werden. Vielmehr sind diese stets in reißfesten, feuchtigkeitsbeständigen und dichten Behältnissen zu sammeln (z. B. in Plastik- oder Mülltüten, bestenfalls doppelt verpackt) und verschlossen in die Restabfallbehälter einzufüllen. Und vor allem gehören benutzte Papiertaschentücher nicht in die Papiertonne.