Landkreis ist Corona-Risikogebiet – Das gilt nun im Rathaus Königs Wusterhausen

27.10.2020 Seite drucken

Der Landkreis Dahme-Spreewald weist mit Stand vom 27.10.2020 laut Robert Koch-Institut und Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit einen Inzidenzwert von rund 58 auf. Damit gilt der Landkreis als Risikogebiet. Es gelten verschärfte Regeln im Umgang mit dem Corona-Virus. Dies hat auch Folgen für das Rathaus Königs Wusterhausen.

Grundsätzlich herrscht weiter eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im Gebäude. Entsprechende Hinweisschilder an den Eingängen sind zu beachten. Darüber hinaus ist der Bürgerservice weiter erreichbar. Für alle anderen Bereiche müssen ab sofort und ausschließlich für dringende Angelegenheiten (Notfälle) Termine vereinbart werden. Somit soll die Besucherzahl im Rathaus auf ein Mindestmaß reduziert werden.

Bis auf Weiteres bietet der Bürgermeister keine Sprechstunde mehr an. Der Rathaussaal steht nur noch für politische Gremiensitzungen zur Verfügung, Akteneinsichten werden abgesagt bzw. werden keine weiteren Termine vergeben. Es kann darüber hinaus zu zusätzlichen Einschränkungen kommen.

„Ziel ist, das Rathaus für die Bürgerinnen und Bürger als Anlaufpunkt offen zu halten. Dies muss aber unter der Maßgabe geschehen, dass der Infektionsschutz oberste Priorität hat. Daher müssen wir diese Maßnahmen ergreifen – im Sinne der Bürgerinnen und Bürger und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so Bürgermeister Swen Ennullat.

Wegen des aktuellen Inzidenzwertes muss die Veranstaltung zur Vorstellung des Entwurfs der 3. Stufe der Lärmaktionsplanung, die für den 29.10.2020 um 18 Uhr im Rathaussaal geplant war, leider abgesagt werden. Die Veranstaltung wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Bei Fragen rund um die Regelungen zur Umgangsverordnung ist das Gesundheitsamt des Landkreises Dahme-Spreewald als zuständige Behörde zu kontaktieren. Die Corona-Hotline für Bürgeranfragen ist unter der Telefonnummer 03375 26-2146 täglich von 8 bis 16 Uhr zu erreichen.

 

Bildunterschrift:

Die Grafik der Coronastufen zeigt die Regelungen je nach Infektionsgeschehen. Quelle: Land Brandenburg