Zuwendungen an Sportvereine der Stadt werden ausgezahlt

23.02.2021 Seite drucken

Etwa 81.000 Euro hat die Stadtverwaltung im aktuellen Haushalt zurückgestellt, um die Sportvereine Königs Wusterhausens zu unterstützen. Diese reichten im Jahr 2020 Anträge auf Förderung bestimmter Vorhaben ein. Grundlage dafür ist die Sportförderrichtlinie, die von den Stadtverordneten vor Jahrzehnten erstmals beschlossen wurde. Seitdem regelt die Richtlinie, unter welchen Voraussetzungen ein Verein für Projekte Geld aus dem Stadthaushalt bekommen kann.

Bis zum Jahr 2018 unterstützte die Stadt die Initiative „Sport in KW“ bezüglich der Herstellung von Werbemitteln finanziell. Denn die Verwaltung und der Bürgermeister begrüßen das Engagement der Sportvereine. Jedoch erwies sich nach eingehender Prüfung seitens der Verwaltung die finanzielle Unterstützung von „Sport in KW“ als Sponsoring. Dies ist für eine Kommune nicht erlaubt. Um dem Gesetz gerecht zu werden, wurde die Zahlung eingestellt.

Die Initiative „Sport in KW“ ist nicht antragsberechtigt im Rahmen der Sportförderrichtlinie, weil es sich nicht um eine juristische Person handelt. Vielmehr ist „Sport in KW“ eine Dachmarke, unter der etwa 20 Sportvereine aus Königs Wusterhausen sich zusammengefunden haben. Antragsberechtigt ist also nur der jeweilige Verein selbst.

Zu diesem Thema erfolgte auch ein Termin im Januar 2020 mit einem Vertreter von „Sport in KW“. Er wurde über die rechtliche Situation aufgeklärt.

Dennoch wurde „Sport in KW“ auf andere Weise weiter unterstützt. So wurde die Werbung auf dem Monitor im Rathausfoyer eingeblendet, Flyer wurden im Rathaus ausgelegt und in die städtischen Schulen gegeben.

Um die städtischen Sportvereine in der schwierigen Corona-Zeit zu stärken, hat die Verwaltung gemäß des Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung die Pachtzahlungen für die städtischen Grundstücke erlassen. Dies gilt für die Dauer der Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg.