Rund 1000 Besucher bei Ausbildungsmesse in Königs Wusterhausen

20.09.2021 Seite drucken

Das Interesse an der Messe „Zukunft Ausbildung! Find raus was passt.“ am Sonnabend, den 18.09.2021, war groß. Insgesamt kamen rund 1000 Besucherinnen und Besucher auf das Gelände des Oberstufenzentrums in der Brückenstraße. Nachdem die Veranstaltung im Jahr 2020 wegen der Corona-Auflagen nur digital stattfinden konnte, war dieses Jahr die Freude über eine Präsenzveranstaltung groß.

Bürgermeisterin Michaela Wiezorek betonte in ihrer Rede, wie wichtig solche Treffen für die Betriebe und die potenziellen Bewerberinnen und Bewerber gleichermaßen seien. „Zusätzlich müssen wir aber darüber nachdenken, wie wir auch außerhalb solcher Messen das Interesse an einer Ausbildung bei jüngeren Schülerinnen und Schülern wecken“, sagte sie. Dazu sollen Gespräche mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft und der Industrie- und Handelskammer Cottbus folgen.

Nach der offiziellen Eröffnung besuchte die Bürgermeisterin gemeinsam mit Landrat Stephan Loge, der als Schirmherr der Ausbildungsmesse fungierte, sowie mit Gerhard Janßen, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dahme-Spreewald, und dem Kreistagsvorsitzenden, Heinz-Georg Hanke, die Informationsstände in der Sporthalle und im Schulgebäude. Insgesamt waren 69 Aussteller mit mehr als 70 Ausbildungsberufen zugegen.

So stellte sich zum Beispiel die GEMTEC AG aus Königs Wusterhausen vor. Das Unternehmen bietet jährlich fünf Ausbildungsplätze an, darunter Metallbauer/-in, IT-Systemtechniker/-in sowie Fachinformatiker/-in oder Kaufmann/-frau für IT-Systemmanagement. „Viele unserer Bewerberinnen und Bewerber lernen wir und auf Messen wie dieser kennen. Außerdem bieten wir auch Schnuppertage in unserem Betrieb an, damit die Jugendlichen erfahren, was sich hinter den einzelnen Berufen eigentlich verbirgt“, erklärte Bina Korinth, zuständig für das Recruiting und das Marketing bei der GEMTEC AG.

Händeringend ist die Schelchen GmbH-Pedag International mit Sitz in Zeesen auf der Suche nach künftigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. „Gerade im Bereich der IT benötigen wir mehr Personal, weil durch die Corona-Pandemie unser Geschäft über den Internetshop stark zugenommen hat“, schilderte Jana Ziehnert. Die Ausbildungsmesse sei wichtig, damit die Jugendlichen überhaupt von dem 100-Mitarbeiter-Betrieb erfahren. „Und wir bieten eine gute Arbeitsperspektive“, betonte Jana Ziehnert, die an ihrem Messestand auch über die Berufe Fachkraft für Lagerlogistik, Industriekaufmann/-frau oder Fachinformatiker/-in informierte. Für 2022 hat der Betrieb noch Ausbildungsplätze frei.

Natürlich präsentierte sich auch die Stadtverwaltung Königs Wusterhausen auf der Messe. Angeboten wurden z.B. eine dreijährige Ausbildung zur/zum Verwaltungsfachangestellten mit der Fachrichtung Kommunalverwaltung und das Duale Studium zur/zum Verwaltungsfachinformatiker/-in. Jährlich werden bei der Stadtverwaltung bis zu drei Ausbildungsplätze angeboten und besetzt. „Die theoretische Ausbildung findet in Cottbus und Lübben statt. Im Rathaus durchlaufen die Azubis alle Bereiche und lernen so die vielfältige Verwaltungsarbeit kennen“, erklärte Sandra Wieland aus dem Sachgebiet Personal/Organisation. Fragen beantworten die Kolleginnen und Kollegen gern per E-Mail an bewerbungen@stadt-kw.de .

Veranstaltet wurde die Ausbildungsmesse vom Landkreis Dahme-Spreewald und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dahme-Spreewald in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer Cottbus sowie der Handwerkskammer Cottbus, der Agentur für Arbeit Cottbus und dem Jobcenter Dahme-Spreewald.

 

Bildunterschrift:

Bei einem Rundgang über die Ausbildungsmesse im Oberstufenzentrum Königs Wusterhausen informiert sich Bürgermeisterin Michaela Wiezorek (vorne links) über das Angebot der Betriebe. Auch die Stadtverwaltung Königs Wusterhausen stellte sich vor. Foto: Reik Anton