Für mehr Verkehrssicherheit: Gefahrenstellen melden

12.11.2021 Seite drucken

Die Stadt Königs Wusterhausen erlebt einen drastischen Anstieg des Verkehrsaufkommens in allen Ortsteilen. Dies wird sich in den kommenden Jahren verschärfen, das Volumen größer und die gefährlichen Stellen und Situationen werden zunehmen. Die Stadt Königs Wusterhausen möchte hier zielgerichtet aktiv werden und ihren Verpflichtungen bestmöglich nachkommen. Dabei ist nicht nur die behördliche Sachstandsaufnahme wichtig, sondern auch die Wahrnehmung und Informationen aus der Bürgerschaft.

Die Verwaltung der Stadt Königs Wusterhausen wird auf Initiative des städtischen Elternbeirates eine Gefahrenstellen-Aufnahme durchführen. Jede Bürgerin und jeder Bürger ist hierbei aufgerufen, Gefahrenstellen im Verkehrsraum, bauliche Unzulänglichkeiten (z.B. an Fuß- oder Fahrradwegen) oder besonders sensible Örtlichkeiten zu melden. Die Bürgermeisterin Michaela Wiezorek und der Fachbereich III mit dem Ordnungsamtsleiter Kay Kutschbach unterstützen diese Initiative ausdrücklich und freuen sich auf viele aktive Bürgerinnen und Bürger. Damit kann jeder für die Verkehrssicherheit in unserer Stadt einen unkomplizierten und wichtigen Beitrag leisten.

Der städtische Elternbeirat hat für diese Abfrage die Internetseite gefahrenstellen.de als Kooperationspartner gewinnen können. Hierdurch ist die Meldung via Online-Portal, iOS- oder Android-APP sehr einfach und auch mobil möglich. Die Links dafür finden Sie auf der Seite der Stadt wieder. Mit dieser Initiative wird in Königs Wusterhausen ein Pilotprojekt gestartet, welches über mehrere Monate läuft, regelmäßig evaluiert wird und somit schnell Basisdaten für notwendige Maßnahmen zur Verfügung stellen kann. Der Präventionsrat der Stadt Königs Wusterhausen und das Ordnungsamt werden sich mit den Daten in mehreren Zyklen beschäftigen, sie auswerten und entsprechende Maßnahmen ableiten. Über diese Maßnahmen wird die Bürgerschaft dann informiert und die Plattform regemäßig aktualisiert.

Die Partner:

Die STADT Königs Wusterhausen
Die Verkehrssicherheit in Königs Wusterhausen ist ein besonderes Anliegen des städtischen Ordnungsamtes. Daher führt es zum Beginn eines jeden Schuljahres so genannte „Schulwegkontrollen“ vor Grundschulen durch, um zu verhindern, dass falschparkende Autos den Kindern die Sicht nehmen. Außerdem beteiligt sich die Stadt Königs Wusterhausen regelmäßig an der Aktion „Tage der Sichtbarkeit“ des „Netzwerks Verkehrssicherheit Brandenburg“.

ELTERNBEIRAT Königs Wusterhausen
Im Jahr  2020 wurden 15 Eltern zum Elternbeirat durch die SVV berufen. Seither engagieren sie sich in Abstimmung mit der Verwaltung und anderen Institutionen für die Belange der Eltern von Kindern in Kita-Tagesstätten und Horten der Stadt und freier Träger. Der Beirat hat eine beratende Rolle im Sozialausschuss und der SVV, ist im Bündnis für Familie aktiv, organisiert eine jährliche Eltern-Umfrage, führte den ersten Familien-Kongress der Stadt durch und ist an vielen Aktionen und Veranstaltungen beteiligt. 

GEFAHRENSTELLEN.DE
Hinter gefahrenstellen.de steht die Initiative für sichere Straßen. Gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Verkehrsplanung werden die Gefahrenmeldungen im Rahmen des bundesweiten Forschungsprojekts „Früherkennung von Gefahrenstellen im Straßenverkehr durch Smart Data – FeGiS+“ zusätzlich mit amtlichen Unfalldaten und weiteren Indikatoren abgeglichen. Die daraus entstehende digitale Gefahrenstellen-Karte kann erstmalig bundesweit von Kommunen, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft für eine proaktive Verkehrssicherheitsarbeit genutzt werden.