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Rundfunkgeschichte
17.08.2009 Druckversion Artikel versenden
Altes Röhrenradio "125 WL Wiking" (1934)
Altes Röhrenradio "125 WL Wiking" (1934) Altes Röhrenradio "125 WL Wiking" (1934)
Erste deutsche Kurzwellensendung aus Zeesen

Ende 1926 wurde mit dem Bau einer neuen großen Funkstation begonnen - in der Nähe von Königs Wusterhausen, im heutigen Ortsteil Zeesen. Im Dezember 1927 konnte die damals modernsten Großrundfunksendeanlagen im Langwellenbereich in Zeesen in Betrieb genommen werden. Am 29. August 1929 wurde dort außerdem die erste deutsche Kurzwellen-Rundfunksendung ausgestrahlt. Mit Blick auf die propagandistischen Möglichkeiten des Massenmediums Radio forcierte das NS-Regime seit 1933 die Entwicklung des Rundfunks. Durch die starke Verbreitung der so genannten Volksempfänger war es mittlerweile fast überall möglich, Rundfunk zu hören. Vor allem der Sendestandort Zeesen wurde stark erweitert. Es kamen die zwei Sendehäuser hinzu, in denen jeweils 4 Kurzwellensender aufgebaut wurden. Sie blieben bis 1945 in Betrieb. 

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