Friedrich I. stiftete zwischen 1704 und 1706 die erste und von Orgelbaumeister Quise gebaute Orgel. Aus dieser Zeit stammt der noch heute existierende Orgelprospekt (Orgelfassade). 1912 wird der Berliner Orgelbaumeister Dinse mit einem Orgelneubau beauftragt. Die neue Orgel wurde in das alte Prospekt eingebaut und der Zeit entsprechend mit einer pneumatischen Traktur versehen. Eine erste Generalüberholung der Orgel wurde 1931 durchgeführt. Wenig später, in den dreißiger Jahren, wurden am ursprünglich sehr weichen, romantisch geprägten Klang der Orgel erhebliche Veränderungen vorgenommen. Der Klangcharakter passte nicht mehr in die Zeit. Durch die Umbauten ging zwar der romantische Klang der Orgel verloren, ein einheitliches Klangkonzept wurde aber ebenso nicht erreicht. Die Orgel wurde 1956 erneut überholt. Die hierbei abermals vorgenommenen klanglichen Veränderungen brachten aber ebenso nicht den gewünschten Erfolg.
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