Bürgermeisterin unterstützt Aufruf zu Frieden und Zusammenhalt des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg

03.03.2022 Seite drucken

Der Städte- und Gemeindebund hat vor dem Hintergrund des russischen Angriffs auf die Ukraine einen Aufruf zu Frieden und Zusammenhalt veröffentlicht. Im Namen der Mitgliedskommunen wird die eklatante Verletzung des Völkerrechts sowie das militärische Vorgehen der russischen Regierung auf das Schärfste verurteilt. Bürgermeisterin Michaela Wiezorek unterstützt den Aufruf ausdrücklich.

Mit Blick auf die tausenden Flüchtlinge, die sich auch in Richtung Deutschland auf den Weg machen, sagt sie: „Seit dem 24. Februar herrscht Krieg in der Ukraine. Menschen sterben oder sind auf der Flucht. Eine weitere Eskalation bis hin zu einem europäischen Krieg und gar der Einsatz von Atomwaffen sind nicht ausgeschlossen. Die Forderung zur sofortigen Einstellung aller Kampfhandlungen im Krisengebiet sowie die Rückkehr zu Diplomatie und Verhandlungen sind Grundvoraussetzungen, damit Menschen in Europa wieder sicher leben können. Auch in Russland machen immer mehr Menschen deutlich, dass sie diesen Krieg nicht wollen. Diese Gruppen, die sich trauen Widerstand gegen ihre Regierung zu leisten, brauchen unsere Unterstützung, damit wir gemeinsam den Aufruf an die russische Regierung zur Einstellung aller Angriffe und zum Rückzug aller Truppen aus der Ukraine verstärken können. Solidarität mit der Ukraine beutetet auch die Aufnahme von Flüchtlingen und humanitäre Hilfe vor Ort. Wir koordinieren die Hilfe gemeinsam mit den Nachbarkommunen und dem Landkreis. Mein Dank gilt allen Menschen, die den Geflüchteten helfen wollen.“

Damit die Hilfe auch bedarfsgerecht ankommt, ist es wichtig, dass alle Angebote möglichst gebündelt werden. Bitte beachten Sie dazu den Link auf der Internetseite der Stadt Königs Wusterhausen unter dem Titel „Hilfe für die Ukraine“. Für Geldspenden nutzen Sie bitte die bekannten Hilfsorganisationen. Was derzeit u.a. nötig ist, sind Gutscheine von Drogeriemärkten. Damit können Hygiene-, Heilmittel- und Babyartikel oder auch Reformprodukte gekauft werden. Diese Gutscheine können bei den Hilfsstellen abgegeben werden.