Königs Wsuterhausener Feuerwehr unterstützt bei Waldbrand in der Lieberoser Heide

14.07.2022 Seite drucken

Bei der Bekämpfung des Waldbrandes in der Lieberoser Heide hat die Königs Wusterhausener Feuerwehr die Kamerad*innen vom Amt Lieberose unterstützt. Fünf Tage lang waren 60 Feuerwehrleute und fünf Fahrzeuge aus allen Ortswehren im Einsatz.

Aufgrund der Regenfälle am letzten Wochenende hat sich die Lage etwas beruhigt, gebannt ist die Gefahr aber deshalb noch nicht. „Es soll wieder sehr warm werden“, so Stadtwehrführer Sebastian Gellrich, „da ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es noch einmal schlimm wird.“ Einige Kamerad*innen sind noch immer vor Ort.

Im Landkreis Dahme-Spreewald ist die Königs Wusterhausener Feuerwehr die einzige, die mit einem derart großen Aufgebot an Einsatzkräften und -mitteln bei Großschadenslagen unterstützend eingreifen kann. Der stellvertretende Kreisbrandmeister des Landkreises Spree-Neiße René Bennowitz bedankte sich für die Hilfe aus Königs Wusterhausen. „Ich habe nicht damit gerechnet, dass die Königs Wusterhausener Feuerwehr noch einmal so schlagkräftig wird“, so René Bennowitz und nahm damit Bezug auf die Zeit, in der sich die Königs Wusterhausener Feuerwehr in einer Krise befand, weil zahlreiche ehrenamtliche Mitglieder die Feuerwehr verlassen hatten.

Mittlerweise ist die Feuerwehr wieder sehr gut aufgestellt. „Das zeigt doch, dass wir alles richtig machen“, freut sich Stadtwehrführer Sebastian Gellrich. Auch Bürgermeisterin Michaela Wiezorek zeigt sich beeindruckt: „Ich bin stolz auf die gezeigte Leistungsfähigkeit unserer Einsatzkräfte.“