Ministerin Schüle besichtigt den Funkerberg

22.08.2022 Seite drucken

Am 18. August 2022 besuchte die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg Manja Schüle den Funkerberg in Königs Wusterhausen. Die Ministerin wurde von der Bürgermeisterin der Stadt Königs Wusterhausen Michaela Wiezorek, der Museumsleiterin Christine Oliwkowski, Rainer Suckow vom Förderverein "Sender KW" e.V. und dem Landtagsabgeordneten Ludwig Scheetz bei dem Rundgang über den Funkerberg begleitet.

Neben der Besichtigung der ehemaligen Funkschule, des Senders 21 im Senderhaus 2 und den Umbaumaßnahmen im Sender- und Funktechnikmuseum war Mast 17 als Wahrzeichen der Rundfunkstadt im Fokus des Treffens.

Mast 17 ist der älteste erhaltene Antennenträger der deutschen Rundfunkhistorie und steht als Relikt weithin sichtbar als Landmarke auf dem Funkerberg. Frau Schüle erfuhr die besondere Geschichte und die technische Einordnung dieses Bauwerkes, das Teil einer ehemals 21 Masten und Türme umfassenden Antennenanlage war. Mit einer Standzeit von fast 100 Jahren ist er deutschlandweit unvergleichbar.

Die Standsicherheit am Mast 17 wird regelmäßig überprüft, demnächst steht jedoch eine große Sanierung an. Um Fördermittel für diese Sanierung zu erhalten, ist es wichtig, dass der Mast eine Einstufung in die Liste der Denkmäler von nationaler Bedeutung erfährt. Mit einer dann möglichen Förderung ergibt sich die Chance, dass die Stadt Königs Wusterhausen nicht allein für die Investitionssumme von ca. 1,2 Mio. € aufkommen muss. Die Ausführung der Sanierungsmaßnahme des Masts ist für die Jahre 2023 und 2024 geplant. 

Ministerin Schüle sicherte zu, mit der Stadt Königs Wusterhausen in Kontakt zu bleiben und eine Unterstützung bei der Sanierung des Sendemastes seitens des Landes Brandenburg wohlwollend zu prüfen.

Für Bürgermeisterin Michaela Wiezorek eine gute Nachricht . "Mast 17 ist nicht nur für Königs Wusterhausen von besonderer Bedeutung, er ist ein Symbol für den Beginn des Rundfunks in Deutschland, das erhalten bleiben muss."

Foto: Michaela Wiezorek, Manja Schüle, Ludwig Scheetz, Rainer Suckow und Christine Oliwkowski (v.l.)