Vorgeschlagene Flugroute wird kategorisch abgelehnt

13.01.2015 Seite drucken

Gemeinsame Stellungnahme der Stadt Königs Wusterhausen und der Gemeinde Schönefeld zur neuen Flugroutenvariante

Am Montag dieser Woche hat die Deutsche Flugsicherung (DFS) auf der Sitzung der Fluglärmkommission (FLK) ihre Stellungnahme zu verschiedenen Fluglärmkommission (FLK) abgegeben. U. a. wurde mitgeteilt, dass für die Startrichtung nach Osten auch die Anwendung einer sofortigen Südost-Kurve auf der Südstartbahn flugtechnisch für die Mehrzahl der Maschinen möglich sei. Diese sowie weitere Varianten werden durch die DFS aktuell auf ihre Betroffenheitsauswirkungen hin geprüft.

Die Bürgermeister von Schönefeld und Königs Wusterhausen lehnen die starke Südkurvenlösung kategorisch ab. Zum einen sind die auf den Entwurfskarten dargestellten Routenverläufe in der Praxis Korridore mit einer Streuung von bis zu 8 Kilometern. Eine demzufolge in Aussicht gestellte Nichtbetroffenheit von Schulzendorf, Zeuthen, Wildau und Königs Wusterhausen ist blanke Theorie. Gleichzeitig wird eingeräumt, dass ein nicht unerheblicher Teil der Flugzeuge die avisierte Route nicht schaffen werden. Geradezu widersinnig ist, dass bei Umsetzung der neuen Variante vor allem Neu-Diepensee und die Neuumsiedler in Rotberg betroffen sein würden. Dr. Haase und Dr..Franzke bekräftigen ihre Forderung vom September 2010, zu den im Planfeststellungs-beschluss zu BBI unterstellten Routen zurückzukehren und hierfür die notwendige Genehmigung zu weitläufigen geraden Abflugverfahren nach Osten beim Luftfahrt-Bundesamt zu erwirken. Die Vorsitzende der FLK und die Flughafengesellschaft unterstützen diesen Ansatz. Mit der geforderten Variante wird eine breite Streuung von Lärmbetroffenheit zusätzlich zu den ohnehin feststehenden Anflugrouten von Osten ausgeschlossen.