Wildschaden

06.01.2016 Seite drucken

Wildschaden

Wildschaden ist jeder durch Wild verursachte Schaden. Gesetzliche Regelungen zu Wildschäden sind im Jagdgesetz für das Land Brandenburg (BbgJagdG) i.V.m. Bundesjagdgesetz festgelegt.
Zur Verhütung von Wildschaden gestattet § 26 Bundesjagdgesetz i. d. geltenden Fassung dem Grundstückseigentümer oder Nutzungsberechtigten das Fernhalten und Verscheuchen des Wildes.
Wildschäden an Grundflächen, auf denen die Jagd ruht oder nicht ausgeübt werden darf, werden nicht erstattet (Erstattungsausschluss, § 44 BbgJagdG).
Zu befriedeten Bezirken, in denen die Jagd ruht, gehören u.a.

  • Gebäude, die zum Aufenthalt von Menschen dienen und Gebäude, die mit solchen Gebäuden räumlich zusammenhängen
  • Hofräume und Hausgärten, die unmittelbar an ein solches Gebäude anschließen und durch eine Umfriedung begrenzt sind
  • Friedhöfe
  • Wildgehege
  • Öffentliche Grün- und Erholungsanlagen
  •  eingefriedete Betriebsgelände
  • Eisenbahnanlagen und Bundesautobahnen.

Daraus ergibt sich, dass Schäden durch Wildtiere in den vorgenannten Gebieten nur durch Schutzmaßnahmen (entsprechende Grundstückseinfriedungen oder auch Wildvergrämungsmittel) verhindert werden können.
Diesbezüglichen Rat erteilt die Untere Jagdbehörde des Landkreises als zuständige Behörde

Landkreis Dahme-Spreewald
Ordnungsamt
Untere Jagdbehörde
Beethovenweg 14, 15907 Lübben (Spreewald)
Tel efon: 03546  201515 oder
Telefon: 03546  201505

Bei festgestellten Wildschäden auf Grundstücken (auf denen die Jagd ausgeübt werden darf)
hat die Anmeldung von diesem Schaden rechtzeitig, d.h. innerhalb einer Woche, zu erfolgen an:

Stadt Königs Wusterhausen
Fachbereich Bildung, Familie und Ordnung
SG Ordnung und Sicherheit
Schlossstraße 3
15711 Königs Wusterhausen