Munitionsfund

06.01.2016 Seite drucken

§ 2 Anzeigepflicht
"Wer Kampfmittel entdeckt, besitzt, Fund- oder Lagerstellen kennt, an denen vergrabene verschüttete oder überflutete Kampfmittel liegen, ist verpflichtet, dies unverzüglich der nächsten örtlichen Ordnungsbehörde oder der Polizei anzuzeigen."

Weitere Hinweise beim Fund von Kampfmitteln:

  • Arbeiten am Fundort sofort einstellen - alle Personen müssen den Fundort verlassen
  • Um den Zutritt Unbefugter zu verhindern, ist die Fundstelle durch Kennzeichnung und Absperrung zu sichern
  • Alle Erschütterungen vermeiden
  • Wurden Kampfmittel versehentlich mit der Hand aufgenommen, sind sie vorsichtig wieder abzulegen. Nie werfen!
  • Wurden Kampfmittel bereits von einem Greifer erfasst, so sind sie in der jeweiligen Lage zu belassen und die Maschinen sind abzustellen. Wurden sie jedoch bereits angehoben, dann ist der Korb in seiner Lage nicht zu verändern
  • Werden Kampfmittel erst bemerkt, nachdem sie auf ein Fahrzeug verladen worden sind, dürfen sie keinesfalls weitertransportiert werden. Das Fahrzeug hat an seinem Standort zu verbleiben, der Motor ist abzustellen. Der Standort ist gleichfalls durch Absperrung zu sichern
  • Die zuständige Aufsichtsperson ist für die Benachrichtigung der Ordnungsbehörde bzw. Polizei und die Durchführung der vorgenannten Sicherheitsmaßnahmen bis zu ihrem Eintreffen verantwortlich
  • Den Anordnungen der Ordnungsbehörde bzw. Polizei über die Weiterführung der Arbeit, den Einsatz von Maschinen und Geräten, teilweise oder gänzliche Sperrung der Baustelle usw. ist unbedingt Folge zu leisten

Gesetzliche Grundlage:
Kampfmittelverordnung für das Land Brandenburg - KampfmV vom 23. November 1998

Ansprechpartner:
Polizeidirektion Süd
Dahme-Spreewald Polizeiinspektion
Köpenicker Straße 26
15711 Königs Wusterhausen
03375 270-0

oder

Stadt Königs Wusterhausen
Fachbereich Bildung, Familie und Ordnung
SG Ordnung und Sicherheit
Schlossstraße 3
15711 Königs Wusterhausen

Kay Kutschbach
Telefon: 03375 273-266
Fax: 03375 273-39-266