Bestattungen

11.02.2014 Seite drucken

Folgende Grabstättenarten gibt es auf den Friedhöfen der
Stadt Königs Wusterhausen:

  • Erbgrabstätten
  • Wahlgrabstätten
  • Reihengrabstellen
  • Gemeinschaftsreihengrabstellen
  • Urnenreihengrabstellen
  • Urnenwahlgrabstätten
  • Baumurnengrabstätten
  • Urnengemeinschaftsanlagen
  • anonyme Urnenfelder sowie
  • Ehrengrabstätten und
  • Kriegsgräber

Erbgrabstätten

Erbgrabstätten sind Wahlgrabstätten an der Friedhofsmauer des Friedhofes Königs Wusterhausen, denen auf Antrag ein Nutzungsrecht für 30 Jahre verliehen wird.

Wahlgrabstätten

Wahlgrabstätten sind Grabstätten für Erdbestattungen, die erst im Todesfall für die Dauer der Ruhezeit des zu Bestattenden abgegeben werden und an denen ein Nutzungsrecht einschließlich der Gewährung einer Nutzungszeit verliehen wird.
In Wahlgrabstätten können zusätzlich bis zu 4 Urnen beigesetzt werden.

Die Ruhezeit für Verstorbene, die in Wahlgrabstätten bestattet werden, beträgt 25 Jahre.

Reihengrabstellen

Reihengrabstätten sind Grabstätten für Erdbestattungen, die der Reihe nach belegt und erst im Todesfall für die Dauer der Ruhezeit des zu Bestattenden abgegeben werden.

Die Ruhezeit für Verstorbene, die in Reihengrabstätten bestattet werden, beträgt 25 Jahre.

Gemeinschaftsreihengrabstellen

In jeder Reihengrabstätte darf nur ein Verstorbener beigesetzt werden.
In Gemeinschaftsreihengrabstätten werden Bestattungen in Anwesenheit der Hinterbliebenen durchgeführt.
Die Verstorbenen werden hier namentlich mit Geburts- und Sterbejahr benannt.

Die Ruhezeit für Verstorbene, die in Reihengrabstätten bestattet werden, beträgt 25 Jahre.

Urnenreihengrabstellen

Urnenreihengrabstätten sind Grabstätten, die der Reihe nach mit Urnen belegt und erst im Todesfall für die Dauer der Ruhezeit zur Beisetzung einer Urne abgegeben werden.

Die Ruhezeit für Urnen beträgt: 20 Jahre.

Urnenwahlgrabstätten

Urnenwahlgrabstätten sind Grabstätten, an denen auf Antrag ein Nutzungsrecht für die Dauer der Nutzungszeit verliehen und deren Lage im Benehmen mit dem Erwerber bestimmt wird. In ihnen können bis zu 4 Urnen beigesetzt werden.

Die Ruhezeit für Urnen beträgt: 20 Jahre.

Baumurnengrabstätten

In Baumurnengrabstätten werden Urnen aus biologisch abbaubaren Materialien zu Füßen eines Friedhofsbaumes in Gegenwart der Hinterbliebenen beigesetzt. Die Auswahl des Baumes obliegt der Stadt. An einem Baum können bis zu sechzehn Urnen je Stelle max. 2 Urnen beigesetzt werden. Die Verstorbenen werden auf der jeweiligen Grabstätte namentlich benannt.

Die Ruhezeit für Urnen beträgt: 20 Jahre.

Urnengemeinschaftsanlagen

In Urnengemeinschaftsanlagen werden Urnen in Anwesenheit der Hinterbliebenen beigesetzt. Die Verstorbenen werden namentlich mit Geburts- und Sterbejahr benannt.

Die Ruhezeit für Urnen beträgt: 20 Jahre.

Anonyme Urnenfelder

In anonymen Urnenfeldern werden Urnen für die Dauer der Ruhezeit bei Abwesenheit der Hinterbliebenen beigesetzt.

Die Ruhezeit für Urnen beträgt: 20 Jahre.