Neue Feuerwehrwache in Senzig

27.08.2018 Seite drucken

Grundsteinlegung am 24.08.2018

Zahlreiche Kameraden der Ortsfeuerwehr Senzig fanden sich am Vormittag des 24.08.2018 an ihrer Feuerwehrwache ein. Aber ausnahmsweise nicht, um zu einem Einsatz zu fahren, sondern um der Grundsteinlegung für die neue Feuerwehrwache direkt nebenan beizuwohnen. Hier wird ein modernes Gebäude entstehen, das den Anforderungen der Feuerwehr Senzig auch noch in vielen Jahren gerecht wird. Davon ist Architekt Falko Hinz von der Bauplanung Bautzen GmBH überzeugt. Er begleitet das Projekt seit etwa fünf Jahren und ist froh, dass nun endlich nach vielen Voruntersuchungen und –abstimmungen mit dem Bau los gelegt werden kann.

Mit ihm freute sich auch Bürgermeister Swen Ennullat, der bei der Grundsteinlegung anwesend war. Er sei sich sicher, dass die Entscheidung zum Neubau einer Feuerwehrwache in Senzig die richtige gewesen sei. Nachdem Senzig als Ortsteil im Jahr 2003 in die Stadt eingemeindet worden war, war bereits 2007 im Gefahrenabwehrbedarfsplan festgestellt worden, dass das Bestandsgebäude Mängel aufweist. Nachdem bereits in Zeesen, Zernsdorf und Niederlehme für die ehrenamtlichen Kräfte den heutigen Anforderungen entsprechende Feuerwehrwachen errichtet worden seien, sei nun endlich Senzig dran, so der Bürgermeister. Er bedankte sich auch bei den politischen Kräften, die mit der Freigabe der Haushaltsmittel die Entscheidung für den Neubau mitgetragen hätten. Die Fertigstellung des Neubaus ist für etwa Ende 2019 geplant. Danach muss das Bestandsgebäude weiteren Stellflächen weichen.

Gegen Mittag nahm Ennullat mit einigen Feuerwehrkameraden von Innenminister Karl-Heinz Schröter einen Fördermittelbescheid für die Maßnahme entgegen. Das Land fördert den etwa 1,8 Mio. € teure Neubau zu 50% aus Mitteln des Kommunalen Infrastrukturprogramms (KIP). Schröter ist sich sicher: „Der Neubau des Senziger Feuerwehrgerätehauses ist nicht nur eine wichtige Investition in die öffentliche Sicherheit – er steigert auch die Attraktivität der Wehr für seine engagierten Mitglieder.“

Schröter konnte nicht wie geplant an der Grundsteinlegung teilnehmen, da er sich vorher in Treuenbrietzen und Frohndsorf über die Lage beim Waldbrand informiert hatte. Am Nachmittag wurde auch der Landkreis Dahme-Spreewald mit seinen Feuerwehren, darunter auch die Königs Wusterhausener Kameraden, zu den Löscharbeiten hinzugezogen. Dieses Großereignis macht deutlich, wie wichtig eine gute Ausstattung der Freiwilligen Einsatzkräfte ist, die sich unermüdlich in ihrer Freizeit dafür einsetzen, dass solche Gefahrensituationen bekämpft werden und die gleichzeitig das Vereinsleben in ihrem Ort bereichern.