Drohende Verzögerung bei Arbeiten in Kitas und Schulen

08.07.2019 Seite drucken

Durch die unklare Situation bezüglich der Rechtsnachfolge einer Haustechnikfirma sind gleich mehrere öffentliche Aufträge für Kitas und Schulen in Königs Wusterhausen gefährdet. So wurde der Stadtverwaltung auf Nachfrage mitgeteilt, dass die früheren Geschäftsführer der Firma nicht mehr in dieser tätig sind. Die Aussage wird mit einem aktuellen Handelsregisterauszug belegt. Der neue Geschäftsführer sei an den von der Stadt an die Firma vergebenen Aufträgen nicht mehr interessiert.

Insgesamt hat die Firma Aufträge im Wert von etwa 166.000 Euro von der Stadt erhalten. Diese betreffen zum Beispiel Maßnahmen in der Grundschule „Erich Kästner“, der Montessori-Schule und der Grundschule Senzig. „Derzeit besteht die Gefahr, dass diese Aufträge nicht mehr ausgeführt werden und unsererseits neu vergeben werden müssen. Dies würde zu erheblichen Verzögerungen und einer Verlagerung der Arbeiten in den Schulbetrieb führen“, erklärt Bürgermeister Swen Ennullat. Im Moment werde intensiv daran gearbeitet, die Aufträge wie geplant ausführen zu lassen. „In dieser Hinsicht prüfen wir die rechtlichen Möglichkeiten.“