Staatliche Gesamtschule hat Schulbetrieb aufgenommen

07.08.2019 Seite drucken

Der erste Tag nach den Sommerferien war in diesem Jahr sicher nicht nur für die 433 Schüler der Staatlichen Gesamtschule Königs Wusterhausen aufregend, sondern auch für die Schulleitung und Lehrerschaft: War es doch der erste nach der Gründung der aus der Europaschule Johann Gottfried Herder und der Bredow-Oberschule zusammengeführten Schulen in Königs Wusterhausen.


Schulleiter Erik Dorow und seine Stellvertreterin Gertraud Apel starten mit 433 Schülerinnen und Schülern, 42 Lehrerinnen und Lehrern sowie drei Referendaren in das neue Schuljahr mit der Hoffnung, die neue Gesamtschule in Königs Wusterhausen zu einer Bildungsstätte zu entwickeln, in der die Kinder Spaß am Lernen haben und zu jungen Erwachsenen werden können, die mit Interesse und viel Engagement in eine Berufsausbildung starten. Schüler mit den entsprechenden Voraussetzungen können hier, so das Konzept einer Gesamtschule, aber auch die Fachhochschulreife oder das Abitur ablegen und somit auch ein Studium nach der Schulausbildung beginnen. Unter diesem Gesichtspunkt erfolgt bereits die Schülerauswahl auf Grundlage der Empfehlungen der jeweiligen Grundschulen.


Die Sozialarbeiterinnen Beatrice Flemming und Monika Kositz, deren Arbeit anteilig durch die Stadt finanziert wird, bieten Beratung und Unterstützung für die Schüler an.


Bürgermeister Swen Ennullat erhofft sich eine hohe Akzeptanz für die neue Schulform, die neben vielen anderen Bildungseinrichtungen nun in Königs Wusterhausen angeboten wird. Er hoffe, dass die Schule und die zu beteiligenden Schulgremien ein für Schüler interessantes Schulprofil herausarbeiten könne, das zum nachhaltigen Erfolg der Einrichtung beitrüge, so Ennullat. Gleichzeitig sicherte er die Unterstützung seiner Verwaltung für diese nicht zu unterschätzende Aufgabe zu.