Der EnergieMonitor – Königs Wusterhausens grüne Seele wird sichtbar

07.04.2020 Seite drucken

Regenerative Stromerzeugung ist Realität in vielen Kommunen – auch in Königs Wusterhausen. Doch wie viel Strom wird tatsächlich vor Ort erzeugt? Wie viel des kommunalen Energiebedarfs wird dadurch gedeckt? Ein Blick auf den EnergieMonitor genügt.

In Kooperation mit der e.dis Netz GmbH stellt die Stadt Königs Wusterhausen den Bürgerinnen und Bürgern ein Portal zur Verfügung, über das die aktuellen Produktionsraten regenerativer Energien tagesaktuell grafisch dargestellt werden. Dafür hat die Stadt mit dem Anbieter e.dis einen Kooperationsvertrag abgeschlossen.

Im EnergieMonitor sind alle Erzeugungsanlagen nach ihrer Art eingruppiert. Der Verbrauch wird für Privathaushalte, öffentliche Gebäude sowie Gewerbe und Industrie aufgezeigt. Daraus ergibt sich ein individueller, rechnerisch ermittelter Wert der Eigenversorgung. Für Königs Wusterhausen gilt schon jetzt, dass die Rundfunkstadt über Biomasse, Photovoltaik, Windkraft und weitere Erzeuger ihren Energiebedarf zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien decken kann.

Bürgermeister Swen Ennullat schaut gern auf dem neuen Portal vorbei. „Mit dem EnergieMonitor stärken wir das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger für erneuerbare Energien. Außerdem sieht jeder auf einen Blick, wie weit wir in unserer Stadt bei diesem Thema schon sind. Statistisch können wir uns über viele Monate aus erneuerbaren Energien versorgen.“ Der Bürgermeister bedankt sich bei der e.dis Netz GmbH für die gute Zusammenarbeit. „Ich denke, dass künftig weitere Kommunen den Energiemonitor nutzen werden.“

Zu finden ist das Portal auf der Internetseite der Stadt im Bereich „Stadtentwicklung“ /„Klimaschutz“ oder über den unten stehenden Link.