Stadt möchte Jugendsozialarbeiter in allen kommunalen Grundschulen einsetzen

12.11.2020 Seite drucken

Die Stadt Königs Wusterhausen will alle Grundschulen in ihrer Trägerschaft mit Jugendsozialarbeitern ausstatten. Das hat Bürgermeister Swen Ennullat den Mitgliedern des Ausschusses für Soziales, Bildung, Familie, Jugend, Sport und Kultur der Stadtverordnetenversammlung bei ihrer Sitzung am Dienstag, den 10.11.2020, mitgeteilt.

Aktuell hat die Stadt bereits die Fontane-Grundschule Niederlehme und die Kästner-Grundschule in der Kernstadt mit Jugendsozialarbeitern ausgestattet. Beide Stellen werden ausschließlich von der Stadt finanziert. Folgen sollen die Grundschule „Wilhelm Busch“ sowie die Grundschulen in Zernsdorf, Zeesen und Senzig. Damit ist die Rundfunkstadt Vorreiterin in der Region für die Schulsozialarbeit bei Grundschülern.

„Sozialarbeit muss schon in den Grundschulen ansetzen. Auch dort haben die Kinder schon Sorgen und Nöte, geht es um Integration und Unterstützung. Deswegen ist dieses Angebot, das wir initialisieren wollen, unverzichtbar“, so Bürgermeister Swen Ennullat.

Der Bürgermeister hat die Verwaltung beauftragt, konkrete Umsetzungsvorschläge zu erarbeiten. Diesen sollen dann weitere öffentliche Bewerbungsverfahren für Freie Träger der Jugendsozialarbeit folgen.

Das Verfahren zur Auswahl eines geeigneten anerkannten Freien Trägers der Jugendsozialarbeit für die Grundschule „Wilhelm Busch“ hat bereits stattgefunden. Somit kann dort eine Besetzung der Stelle erfolgen.

Die Jugendsozialarbeiterinnen und -arbeiter sind Ansprechpersonen für Schülerinnen und Schüler bei Alltagsbelastungen und schulischen Problemlagen.