Maßnahmen bei Personalengpässen in den Kitas und Horten in Trägerschaft der Stadt Königs Wusterhausen

13.11.2020 Seite drucken

Aufgrund der Corona-Pandemie gelten in den Kitas und Horten verstärkte Hygienevorschriften. Vorgeschrieben ist, dass nur gesunde Kinder, Eltern und Beschäftigte in die Einrichtungen kommen dürfen.

Treten bei Kindern und/oder Beschäftigten COVID-19-typische Krankheitssymptome auf, muss die Betreuung bzw. die Arbeit sofort unterbrochen werden und eine ärztliche Abklärung erfolgen. Dadurch kommt es momentan zu erhöhten Krankenständen und damit einhergehend zu personellen Engpässen in den städtischen Kitas und Horten.

Die Betreuung der Kinder auch unter Einhaltung der Hygienepläne kann jedoch nur mit ausreichendem Personal erfolgen. Alle Einrichtungsleitungen sind befugt zu prüfen, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die Betreuung weitestgehend aufrecht erhalten zu können.

Mögliche Maßnahmen hierbei sind:

  • die temporäre Einschränkung der Öffnungszeit bezogen auf Teilbereiche (Krippe, Kindergarten, Hort) oder auf die gesamte Einrichtung
  • die Bitte an Eltern, zu prüfen, ob alternative Betreuungsmöglichkeiten vorhanden sind und ihre Kinder tageweise zuhause zu betreuen oder früher aus der Kita abzuholen

Diese Maßnahmen können kurzfristig greifen. Im Wissen, dass Familien erneut viel abverlangt wird, bittet die Stadtverwaltung alle Eltern um Verständnis und Unterstützung.

Weiterhin möchte die Verwaltung auf Folgendes hinweisen:

  • Im Umkreis von 30 Metern um Bildungseinrichtungen (Kitas gehören dazu) ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
  • In allen städtischen Einrichtungen sind Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen. Bei vorliegendem ärztlichen Attest, dass keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden kann, sorgen Eltern bitte dafür, dass eine andere Person                 das Kind abholt bzw. mit der Einrichtung eine andere Lösungsmöglichkeit gefunden wird.
  • Die Einrichtung ist zu informieren, wenn ein Kind, die Eltern oder eine mit dem Kind/den Eltern in Kontakt stehende Person an COVID-19 erkrankt. In diesen Fällen werden die Kinder nicht in der Einrichtung betreut.
  • Wartet ein in der Häuslichkeit lebendes Familienmitglied auf ein COVID-19-Testergebnis, weil ein Kontakt zu einer mit COVID-19 infizierten Person bestanden hat, kann das in dieser Häuslichkeit lebende Kind ebenfalls nicht in                 der Kita betreut werden.
  • Bei positiven Covid-19-Nachweisen werden über das Gesundheitsamt für die betroffenen Familien oder Beschäftigten häusliche Quarantänemaßnahmen, ggf. begleitet von Einrichtungsschließungen, angeordnet.