Königs Wusterhausen will zusammen mit Nachbarkommunen den Radverkehr voranbringen

30.11.2020 Seite drucken

Um den Radverkehr in der Region weiterzuentwickeln, möchte sich die Stadt Königs Wusterhausen aktiv in das Pilotprojekt „Interkommunale Radverkehrsförderung“ einbringen. Eine entsprechende Absichtserklärung hat Bürgermeister Swen Ennullat unterzeichnet. An dem Projekt sind auch die Gemeinden Zeuthen, Eichwalde, Schönefeld sowie Wildau und Schulzendorf beteiligt.

Ziel ist, die Entwicklung eines durchgehenden Radwegenetzes über Gemeindegrenzen hinweg voranzutreiben und die Rahmenbedingungen des Radverkehrs zu verbessern. „Dazu beabsichtigen wir, uns mit den Nachbarkommunen auszutauschen um gemeinsam Strategien und Lösungen zu entwickeln. In dem Projekt sehen wir eine hervorragende Chance, um auch mit den Bürgern, den Nachbargemeinden und den beteiligten Akteuren über die Förderung des Radverkehrs in den Dialog zu treten. Eine einheitliche, datenbasierte, flächendeckende Analyse und Datengrundlage sowie gezielte Formate zur Bürgerbeteiligung sind unserer Ansicht nach dabei unerlässlich“, so der Bürgermeister.

Im Blick steht auch, die Wegeverbindungen zu den Verkehrsknotenpunkten und die Verknüpfung zwischen den Ortsteilen, der Kernstadt und den Gewerbestandorten zu verbessern. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, Praxispartnern, sowie Wissenschaftlern und den involvierten Entscheidungsträgern sollen Modellprojekte entwickelt und umgesetzt werden.

Möglichst alle relevanten Akteure zu beteiligen ist für dieses Vorhaben besonders wichtig, da es sich um eine Nutzerdaten-gestützte Planung eines integrierten Fahrradverkehrsnetzes (NUDAFA) handelt.

Die Verwaltung wird alle benötigten Informationen bereitstellen und die Entwicklungsschritte des Projekts durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit zu Abstimmungs-, Beteiligungs- und Planungsprozessen darstellen. Die Stadt Königs Wusterhausen befürwortet ausdrücklich die Förderung des Projekts durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.