Etwa eine Million Euro Städtebaufördermittel für Königs Wusterhausen

06.01.2021 Seite drucken

Die Stadt Königs Wusterhausen erhält Fördermittel in Höhe von rund einer Million Euro für weitere Stadtentwicklungsprojekte. Bund und Land stellen aus den neuen Programmen „Lebendige Zentren“ und „Sozialer Zusammenhalt“ Geld unter anderem für den Neubau der Kita „Spielspaß“ in der Rosa-Luxemburg-Straße 17 bereit. Ausgereicht werden die Mittel über das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg.

„Das ist eine sehr schöne Nachricht, die uns noch kurz vor Heiligabend erreichte. Mit dem Geld können wir die positive Entwicklung unserer Heimatstadt im Sinne der Bürgerinnen und Bürger gezielt weiter vorantreiben. Ich freue mich, dass unsere Antragstellung erfolgreich war. Danke an alle Beteiligten!“, sagt Bürgermeister Swen Ennullat.

Lebendige Zentren

Die Stadt Königs Wusterhausen erhält 50.000 Euro Bundes- und Landesmittel für die Sanierung des leerstehenden, ehemaligen Bahngebäudes (BASA-Gebäude) am Bahnhof. Es ist künftig für eine öffentliche Nutzung vorgesehen.

Im Sinne der Zielstellungen der bisherigen Programme „Aktive Stadtzentren“ und „Städtebaulicher Denkmalschutz“ werden mit dem neuen Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der Stadt- und Ortskerne“ die Anpassung, Stärkung und Revitalisierung sowie der Erhalt von Stadt- und Ortskernen, historischen Altstädten und Stadtteil- und Ortszentren unterstützt. Die Zentren sollen zu attraktiven und identitätsstiftenden Standorten für Wohnen, Arbeiten, Wirtschaft und Kultur entwickelt werden.

Sozialer Zusammenhalt

Die Stadt Königs Wusterhausen erhält eine Million Euro für den Neubau der Kita „Spielspaß“ in der Rosa-Luxemburg-Straße 17.

Das Ziel des neuen Städtebauförderungsprogramms „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ ist die Stabilisierung und Aufwertung städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligter und strukturschwacher Stadt- und Ortsteile. Die Wohn- und Lebensqualität und Nutzungsvielfalt soll erhöht werden. Möglichst alle Bevölkerungsgruppen sollen durch die geförderten Projekte integriert werden, was letztlich der Stärkung des Zusammenhalts in der Nachbarschaft dient. Quartiersmanagement und die Mobilisierung von Teilhabe und ehrenamtlichem Engagement werden stärker betont.

Königs Wusterhausen hat dank der Fördermittel von Bund, Land und Europäischer Union viele Stadtentwicklungsprojekte bereits umgesetzt. Unter anderem wurde der Bahnhofsbereich neugestaltet, der Bürgertreff am Fontaneplatz neugebaut, die Fußgängerbrücke zur Mühleninsel neu errichtet sowie viele kleinere und mittlere Unternehmen gefördert.

Insgesamt hat Königs Wusterhausen seit 1991 13,6 Millionen Euro für die Stadtentwicklung/Stadterneuerung erhalten. Im Rahmen der Wohnraumförderung wurden seit 1991 rund 50 Millionen Euro für rund 1300 Wohnungen bewilligt, wie das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg mitteilte.

 

Bildunterschrift:

Das BASA-Gebäude am Bahnhof Königs Wusterhausen soll wieder öffentlich genutzt werden. Foto: Reik Anton (Archiv)