Städtischer Betriebshof ist bei Winterwetter im Dauereinsatz

10.02.2021 Seite drucken

Bisher können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Städtischen Betriebshofes den Wintereinbruch bewältigen. Sehr oft sind sie schon morgens ab 3.00/4.00 Uhr in den Ortsteilen unterwegs, um die Wetterlage und Zustände der Straßen vor Ort besser einschätzen zu können. „Ein großes Dankeschön dafür. Zu jeder Tageszeit und an jedem Wochentag stehen die Einsatzkräfte zur Verfügung und versuchen, bestmöglich Herr der Lage zu sein“, sagt Bürgermeister Swen Ennullat.

Bei der Räumung der Straßen gab es bisher keine großen Probleme. Der andauernde Schneefall führt jedoch dazu, dass die geleistete Arbeit schon wenige Minuten später kaum noch zu sehen ist. Dies lässt bei einigen Bürgern den Eindruck entstehen, es würde nichts gegen Schnee und Eis unternommen. Herausforderungen entstehen durch kurzfristige Mitarbeiterausfälle und technische Probleme, die schnellstmöglich ausgeglichen werden müssen. Das ist leider nicht immer möglich.

Beim Thema „Winterdienst“ muss aber auch auf die Pflichten der Anwohner hingewiesen werden. Viele kennen die neue Straßenreinigungssatzung der Stadt nicht und kommen somit auch ihren Anliegerpflichten nicht nach. Das ist oft ärgerlich für die Anwohner, die immer bemüht sind, ihre Gehwege frei von Schnee zu halten. Viele sind der Meinung, dass durch einen erhaltenen Bescheid der Winterdienst bei ihnen abgedeckt wäre. Allerdings bezieht er sich hauptsächlich auf den Winterdienst auf der Straße. Ein Blick in die Straßenreinigungssatzung erklärt die auf den Bescheiden mitgeteilten Reinigungsgruppen. Die Straßenreinigungssatzung ist auf der Internetseite der Stadt Königs Wusterhausen einsehbar. Dort sind Anliegerpflichten genau beschrieben.

Des Weiteren wurden im Stadtgebiet Beschilderungen geändert. Aus einem separaten Geh- und Radweg wurde in vielen Ortsteilen ein „Gehweg/ Radfahrer frei“. Das bedeutet, dass diese Gehwege von den Anliegern selbst beräumt werden müssen und nicht von der Stadt. Diese Änderung beachten Anwohner allerdings nicht immer.

Grundsätzlich gilt, dass bei erneutem Schneefall tagsüber die Anlieger regelmäßig nacharbeiten müssen. Das hat jedoch Grenzen: Bei anhaltend starkem Schneefall muss der Räumpflicht nicht sofort nachgekommen werden. Das wurde in einigen Gerichtsurteilen bestätigt.

 

Bildunterschrift:

Der Städtische Betriebshof ist schon in den frühen Morgenstunden unterwegs, um die Straßen vom Schnee zu befreien. Foto: Stadt Königs Wusterhausen