Wichtige Regelungen zum Verbrennen im Freien

14.07.2021 Seite drucken

Das Ver- und Abbrennen von Stoffen ist im Freien untersagt, soweit die Nachbarschaft oder die Allgemeinheit hierdurch gefährdet oder belästigt werden können. Außerdem ist es nicht gestattet, pflanzliche Abfälle aus Haushaltungen und Gärten zu verbrennen. Gleiches gilt auch für jegliche andere Stoffe, wie z.B. Müll.

Weiterhin ist das Verbrennen von naturbelassenem Holz bei anhaltender Trockenheit (ab Waldbrandgefahrenstufe 2), bei starkem Wind (deutliche Bewegung armstarker Äste) und in der Zeit von 00:00 bis 07:00 Uhr ebenfalls untersagt. Bei starker Rauchentwicklung und/ oder Funkenflug ist das Verbrennen von naturbelassenem Holz unverzüglich zu beenden und das Feuer zu löschen.

Näheres regelt das Landesimmissionsschutzgesetz Brandenburg und die Ordnungsbehördliche Verordnung der Stadt Königs Wusterhausen.

Wer ein kleines Holzfeuer als Lagerfeuer abbrennen möchte, sollte die zehn wichtigsten Regeln des sogenannten Lagerfeuererlasses beachten:

• Die Obergrenze für Höhe und Durchmesser des Brennstoffhaufens beträgt einen Meter
• Nur trockenes und naturbelassenes Holz verwenden
• Bei anhaltender Trockenheit oder starkem Wind kein Holzfeuer entzünden
• Abfälle gehören niemals ins Holzfeuer
• Holzfeuer mit Holzspänen oder Kohlen- bzw. Grillanzünder entfachen
• Löschmittel immer bereithalten (z. B. Wasser, Sand, Feuerlöscher)
• „Brandbeschleuniger“ wie Benzin, Verdünnung, Spiritus niemals verwenden (Explosionsgefahr)
• Die Feuerstelle stets im ausreichenden Abstand zu Gebäuden und brandgefährdeten Materialien anlegen
• Bei starker Rauchentwicklung oder Funkenflug Feuer unverzüglich löschen
• Feuer immer bis zum Erlöschen der Glut beaufsichtigen