Städte und Gemeinden aus Dahme-Spreewald helfen den Flutopfern

21.07.2021 Seite drucken

Mehrere Städte und Gemeinden aus dem Landkreis Dahme-Spreewald möchten den Betroffenen des Hochwassers in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Sachsen helfen. Konkret geht es um das Angebot, eine soziale Einrichtung (zum Beispiel eine Kindertagesstätte) wieder zu errichten. Denkbar ist auch, Mitarbeiter aus den kommunalen Bauhöfen auf freiwilliger Basis zu entsenden, um Wiederaufbauhilfe zu leisten.

Darauf verständigten sich die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister verschiedener Städte und Gemeinden des Landkreises am Montag, den 19.7.2021, in einer Videokonferenz der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Dahme-Spreewald. Die Kommunen werden darüber hinaus jeweils Spendenkonten einrichten, damit ihre Bürgerinnen und Bürger die Hilfsaktion unterstützen können. „Die Bilder aus den Flutgebieten lassen mich sprachlos zurück. Viele Menschen stehen vor dem Nichts. Deswegen ist es wichtig, schnell und effektiv zu helfen. Das geht am besten über konkrete Projekte“, so Königs Wusterhausens Bürgermeisterin Michaela Wiezorek. Sie bedankt sich bei ihren Amtskolleginnen und Amtskollegen für das Engagement und die breite Solidarität.

In den nächsten Wochen werden die Gemeindevertretungen und Stadtverordnetenversammlungen entscheiden, ob sie zusätzlich Gelder für dieses Hilfsprojekt zur Verfügung stellen und wie hoch die Summen sein werden. Darüber hinaus findet momentan auch der Austausch mit dem Landkreis Dahme-Spreewald bezüglich seiner Beteiligung an der Hilfsaktion statt.

Sobald ein konkretes Hilfegesuch aus den Flutgebieten vorliegt, soll die Öffentlichkeit über die Planung und den Ablauf der Hilfsaktion unterrichtet werden.