Hauptfeuerwache kann im Königspark gebaut werden – Stadtverordnete stimmen Haushalt 2022 zu

20.12.2021 Seite drucken

Die Stadtverordneten haben den Weg für den Bau der Hauptfeuerwache im Königspark freigemacht. In ihrer Sitzung am Montag, den 13.12.2021, im Dorfgemeinschaftshaus Diepensee stimmten sie mehrheitlich für den entsprechenden Grundsatzbeschluss. Damit revidierten die Abgeordneten einen früheren Beschluss, der den Bau der Hauptfeuerwache auf dem Funkerberg vorsah.

Grundlage der Entscheidung ist eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung der nymoen Strategieberatung GmbH aus Berlin. Diese kommt zu dem Schluss, dass die Hauptfeuerwache für die Stadt am kostengünstigsten und schnellsten errichtet werden könnte, wenn ein privater Investor das Gebäude im Königspark baut. Die Stadt erwirbt anschließend die fertige Immobilie, inklusive des Grundstücks, zu einem vorab vereinbarten Kaufpreis.

Nach derzeitigem Stand könnte die Hauptfeuerwache 2026 fertig sein. In dem neuen Gebäude werden dann die hauptamtlichen und die ehrenamtlichen Feuerwehrleute aus Königs Wusterhausen untergebracht sein. Außerdem kann die Freiwillige Feuerwehr Diepensee dort einen Teil ihrer Ausstattung unterbringen. Bei Alarm rückt sie mit aus. Die Feuerwache in Diepensee bleibt als Ausbildungswache erhalten.

„Ich freue mich, dass wir diesen wichtigen Schritt für die Feuerwehrleute getan haben. Mit dem neuen Standort können wir die Einsatzbereitschaft unserer Kameradinnen und Kameraden für die nächsten Jahrzehnte sicherstellen und ihnen endlich ein Umfeld bieten, das den Anforderungen an den modernen Brandschutz gerecht wird“, schätzt Bürgermeisterin Michaela Wiezorek ein.

Die Stadtverordneten haben außerdem in ihrer Sitzung den Stadthaushalt für das Jahr 2022 beschlossen. Dieser Etat bildet u.a. die Grundlage für Investitionen in Höhe von 25,2 Millionen Euro. Der Schwerpunkt der Investitionen liegt bei Schulen, Kitas und sonstiger Infrastruktur.

Wesentliche Ausgaben fließen in die Grundschulen Zeesen und Zernsdorf, die Gesamtschule Königs Wusterhausen, den Neu- und Ausbau kommunaler Straßen, die Sanierung des Senderhauses 1 auf dem Funkerberg oder auch in den Neubau des Feuerwehrgerätehauses Wernsdorf.

„Dank einer intensiven, lösungsorientierten Zusammenarbeit zwischen der Verwaltung und den Stadtverordneten, Ortsbeiräten und den Mitgliedern der Fachausschüsse ist es gelungen, einen mehrheitsfähigen Haushaltsplan aufzustellen. Dafür danke ich allen Beteiligten“, so Kämmerer Axel Böhm.