Freiwillige Helfer*innen im Pflegebereich gesucht

10.01.2022 Seite drucken

Die prognostizierte rasante Verbreitung der Omikron-Variante wird auch in Königs Wusterhausen insbesondere Einrichtungen der kritischen Infrastruktur vor große Herausforderungen stellen. Vor diesem Hintergrund ruft die Stadtverwaltung in Abstimmung mit dem Landkreis Dahme-Spreewald vorsorglich Bürgerinnen und Bürger auf, sich freiwillig zu melden, um womöglich entstehende personelle Engpässe auszugleichen.

Gesucht werden Freiwillige mit Grunderfahrungen im Pflegebereich, die möglichst ohne große Einarbeitung bestehende Arbeitsteams bei einfachen Tätigkeiten entlasten können. Folgende Erfahrungen sind relevant:

  • Gesundheits- und Krankenpfleger*innen
  • Altenpfleger*innen, Pflegefachhelfer*innen der Alten- und Krankenpflege
  • Privatpersonen mit praktischer pflegerischer Erfahrung
  • Privatpersonen mit Dienstleistungs- und Hygieneerfahrung, insbesondere aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe
  • Testpersonal für die Durchführung von Corona-Testungen

Die Freiwilligen sollen kurzfristig und bedarfsorientiert eingesetzt werden, damit das Stammpersonal entlastet und einem Personalengpass vorgebeugt wird.

„Wer sich vorstellen kann, konkret vor Ort die tägliche Arbeit in Bereichen der kritischen Infrastruktur zu unterstützen, hilft allen Menschen. Sowohl denen in den Einrichtungen, als auch den Familien und Bekannten aus der direkten Nachbarschaft“, sagt Bürgermeisterin Michaela Wiezorek.

Interessierte können unter Angabe ihrer Vorkenntnisse und eines möglichen Einsatzzeitraums eine E-Mail schreiben an coronahelfer@stadt-kw.de . Die Stadtverwaltung wird die Kontakte für den Ernstfall vorhalten und, falls nötig, an den Landkreis Dahme-Spreewald weitergeben. Die weitere Organisation der Einsätze erfolgt dann über die Kreisverwaltung. In Abstimmung mit den Trägern der hilfesuchenden Einrichtung wird die konkrete Art der Hilfeleistung mit den Freiwilligen abgesprochen.