Erneuerung der Bahnhofsstraße beginnt nach Ostern  

Fertigstellung bis zum Jahresende 2026 geplant

Die Bahnhofsstraße in Königs Wusterhausen erhält ein neues leichter und sicherer begehbares Pflaster.

Die Bahnhofstraße in Königs Wusterhausen wird saniert, um sie für Fußgänger besser und sicherer begehbar zu machen. Aktuell ist die Fahrbahn mit einem historischen Kopfsteinpflaster befestigt. Die gewölbten Steine und die großen Fugen machen es vor allem für Menschen schwieriger auf der Straße zu laufen, die nicht sicher zu Fuß sind, Rollatoren oder andere Gehilfen verwenden. Aber auch für Fahrradfahrer ist die Straße nur schwer befahrbar, weshalb sie teilweise auf den Gehweg ausweichen.

Die Sanierung wird in drei Bauabschnitten erfolgen. Start ist in der Woche nach Ostern auf dem Abschnitt zwischen Cottbuser Straße und Karl-Marx-Straße. Bereits am 30. März beginnt die Baustelleneinrichtung. In der 15. Kalenderwoche starten die Bauarbeiten mit dem Ausbau der Pflastersteine, anschließend wird der Unterbau vorbereitet und der Abschnitt neu gepflastert. Geplant ist, dass dieser Abschnitt bis Anfang Juli fertiggestellt ist.

Nach der Höfenacht am 4. Juli 2026 geht die Sanierung der Abschnitte zwischen Karl-Marx- und Friedrich-Engels-Straße sowie zwischen Friedrich-Engels- und Storkower Straße weiter. Bis Mitte Oktober soll die neue Pflasterfläche der Fahrbahn im 2. Abschnitt und bis Anfang Dezember im 3. Abschnitt bis zur Storkower Straße geschlossen sein. Natürlich hängt die Umsetzung dieses Plans auch von der Witterung und anderen Faktoren ab.


Hintergrund:

In der Vorbereitung der Baumaßnahme waren unterschiedliche Alternativen zur aktuellen Pflasterung und andere Möglichkeiten abgewogen worden. Im Mittelpunkt des mehrstufigen Prozesses stand dabei die Suche nach einer Alternative, die dem Charakter des historischen Pflasters gerecht wird und gleichzeitig eine gute Begehbarkeit ermöglicht. Die Untere Denkmalschutzbehörde war in die Beratungen einbezogen. 2024 fiel die Entscheidung für die Variante „Austausch der Pflastersteine samt gebundener Tragschicht“.

Nach der Ausschreibung der Bauleistung und der Zuschlagserteilung im Juli 2025 an das Unternehmen KaRo GmbH & Co. KG aus Genthin wurde klar, dass die gewählte und von der unteren Denkmalschutzbehörde bevorzugte Pflastervariante eine Lieferzeit von 16 Wochen hat. Die Bau- und Pflasterarbeiten hätten sich deshalb in die Wintermonate verschoben. Witterungsbedingte Verzögerungen wären zu erwarten gewesen – und im Rückblick auf den gerade verstrichenen Winter auch eingetreten. In einem Abwägungsprozess hat sich die Bauverwaltung deshalb bereits im Herbst entschieden – in Abstimmung mit der ausführenden Firma – die Sanierung der Bahnhofsstraße im Frühjahr 2026 zu starten.

Ende Februar erfolgte die Information der Anlieger*innen und Gewerbetreibenden im Bereich des ersten Bauabschnitts und die Sanierungs- und Pflasterarbeiten können jetzt beginnen. Entsprechend dem Baufortschritt werden in den nächsten Monaten auch die Anlieger*innen und Gewerbetreibenden der beiden anderen Bauabschnitte informiert.