Nuclearban-Rennradmarathon mit Stopp in Königs Wusterhausen

    Radsportler Raimund Dinter im Gespräch mit Organisator Roland Blach und Bürgermeisterin Michaela Wiezorek (v.l.n.r.)

    Die Flagge der "Mayors for Peace" weht vor dem Rathaus in Königs Wusterhausen, während gegenüber im Schlosshof die Rennradfahrer ankommen. Königs Wusterhausen ist am 1. Juni die dritte Station des Nuclearban-Radmarathon Berlin 2024. Zum ersten Mal hat das Team eine Tagestour in Berlin und Brandenburg organisiert. Insgesamt 60 Teilnehmer – darunter auch acht Radfahrerinnen – nahmen die insgesamt 280 Kilometer lange Strecke unter die Räder.

    Königs Wusterhausen war am frühen Samstagnachmittag der dritte Stopp. Zeitig am Morgen waren die Rennradfahrer in Berlin gestartet und hatten bereits in Eberswalde und Strausberg eine Pause eingelegt. Bürgermeisterin Michaela Wiezorek begrüßte die Fahrer gemeinsam mit Raimund Dinter, Sohn des Friedensfahrtteilnehmers Paule Dinter. Organisator Roland Blach rannte mit dem Anliegen des Marathons bei der Bürgermeisterin offene Türen ein. Beide waren sich einige, dass nur im Frieden und ohne Atomwaffen Menschen und Gesellschaften eine Chance auf Entwicklung haben.

    Die teilnehmenden Radfahrer – die zum großen Teil aus dem Süden Deutschlands stammten, waren angetan von der Region und dem besonderen Ambiente am Schloss Königs Wusterhausen. Nach einer halben Stunde begaben sie sich auf die nächsten Etappen, die über Potsdam wieder zurück nach Berlin führten.

    In  Königs Wusterhausen im Schlosshof machten die Radrennfahrer des Nuclearban-Rennradmarathons halt.