Montessori-Grundschule in Niederlehme hat Bestand

    Schülerinnen und Schüler werden weiter an der Montessori-Grundschule lernen.

    Die Montessori-Grundschule in Niederlehme ist und bleibt Teil der Bildungslandschaft der Stadt Königs Wusterhausen. Dies stellt Bürgermeisterin Michaela Wiezorek unmissverständlich klar. Sie nimmt damit Bezug auf Gerüchte, die in der Stadt kursieren und vor allem Eltern verunsichern. „Die Montessori-Grundschule ist ein wichtiger Standort und Teil der Bildungsvielfalt in unserer Stadt“, so die Bürgermeisterin. „Per Beschluss haben die Stadtverordneten den Standort im Jahr 2021 langfristig gesichert.“ 

    In der jüngsten Stadtverordnetenversammlung wurde dieser Fakt erneut bestätigt. „Eine von der Stadt Königs Wusterhausen betriebene kommunale Grundschule ist an diesem Standort nicht vorgesehen“, betont Bildungsdezernent Lars Thielecke. „Wenn die Stadt durch die Erschließung neuer Baugebiete und entsprechenden Zuzug in Niederlehme und Wernsdorf weiterwächst, besitzt die Stadt in der Schulstraße zwei weitere geeignet kommunale Grundstücke mit Platz für eine Grundschule und eine Kita“, ergänzt er.

    Angestrebt wird von der Verwaltung eine langfristige Zusammenarbeit mit dem Schulträger, der FAWZ gGmbH. Dies soll im Rahmen eines Erbbaurechtsvertrages passieren. Das bedeutet, dem Schulträger werden für einen festgelegten Zeitraum Gebäude und Grundstück zur Nutzung übertragen, damit er dort – vertraglich fixiert – auch entsprechende bauliche Instandsetzung vornehmen kann. Keinesfalls wird die Stadt Königs Wusterhausen das Grundstück verkaufen.

    Derzeit gibt es einen Nutzungsvertrag zwischen der Stadt Königs Wusterhausen und der FWAZ gGmbH. Die Stadt als Eigentümer von Schulgebäude und Schulgelände sieht sich in den folgenden Jahren – aufgrund von dringend nötigen Investitionen an anderen kommunalen Schulen nicht imstande, auch die an der Montessori-Grundschule nötigen Sanierungsarbeiten zu finanzieren. Der Schulträger signalisierte selbst investieren zu wollen, Voraussetzung dafür ist jedoch eine langjährige Sicherheit.

    Verantwortlich für die Redaktion: Katrin Kunipatz