67. Vorlesewettbewerb in der Stadtbibliothek Königs Wusterhausen
Regionalentscheid im nördlichen Landkreis Dahme-Spreewald
17 Schülerinnen und Schüler nahmen am Regionalausscheid im nördlichen LDS teil. Sie erhielten eine Urkunde und das Buch „Rocky Winterfeld“ von Marie Hüttner.
Stadt Königs Wusterhausen
Wer kann im Norden des Landkreises Dahme-Spreewald am besten vorlesen? Beim Regionalentscheid des 67. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels lasen die Sieger*innen der Schulentscheide in Königs Wusterhausen um die Wette. Mit rund 600.000 Teilnehmer*innen jährlich ist der 1959 ins Leben gerufene Vorlesewettbewerb einer der ältesten und größten Wettbewerbe für Schüler*innen in Deutschland.
Der Regionalentscheid für den nördlichen Landkreis fand am 21. Februar 2026 in der Stadtbibliothek Königs Wusterhausen in der Scheederstraße 1c statt. Insgesamt 17 Schülerinnen und Schüler – die besten Vorlesenden ihrer Schulen – waren zusammen mit ihren Familien zum Regionalentscheid gekommen. Interessierte Besucherinnen und Besucher, Lehrerinnen und Lehrer waren gespannte Gäste.
Die Jury – bestehend aus ehemaligen Siegerkindern, Mitarbeitenden von Volkshochschule und Kulturvereinen, Studierenden und Lehrkräften im Ruhestand – hatte es nicht leicht. Alle beteiligten Kinder waren hervorragende Vorleserinnen und Vorleser.
Aber doch war eine die Beste: Lotta Philine Simon vom Friedrich-Schiller-Gymnasium in Königs Wusterhausen erhielt die höchste Punktzahl und qualifizierte sich so für den Bezirksausscheid. Alle teilnehmenden Kinder erhielten eine Urkunde sowie das Buch „Rocky Winterfeld“ von Marie Hüttner (Thienemann Verlag).
Der Vorlesewettbewerb wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels veranstaltet. Er soll Begeisterung für Bücher in die Öffentlichkeit tragen, die Lesekompetenz von Kindern stärken und sie dabei unterstützen, ihren Horizont zu weiten. Zugleich hilft er, gesellschaftliche Veränderungen einzuordnen und Offenheit für Neues zu entwickeln.
Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.
