Feuerwehr warnt vor dem Betreten der Eisflächen
Übung einer Eisrettung
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Die Stadt Königs Wusterhausen ist durchzogen von Gewässern. Begünstigt durch die frostigen Temperaturen hat sich in den vergangenen Tagen eine Eisschicht auf den acht Seen, der Dahme, der Stabe und dem Nottekanal gebildet, die keinesfalls ausreichend tragfähig ist. Beeinflusst wird die Stärke der Eisdecke unter anderem durch Strömungen oder Pflanzenbewuchs. Keinesfalls kann man von der Eisdicke an einer Stelle des Gewässers auf die Eisdicke des gesamten Gewässers schließen.
Die Feuerwehr der Stadt Königs Wusterhausen warnt deshalb davor, die Eisflächen der Seen und Flüsse zu betreten. Die Gefahr, durch das Eis einzubrechen ist, groß. Die darauffolgende Unterkühlung kann zu lebensbedrohlichen Situationen führen. Ertrinken droht, wenn Menschen beim Einbrechen unter das Eis geraten.
Eltern werden gebeten, ihre Kinder auf die Gefahren hinzuweisen. Hundebesitzerinnen und -besitzer werden aufgefordert, Hunde nicht unangeleint auf gefrorene Gewässer laufen zu lassen. Auch sie können einbrechen. Rettungsversuche durch Laien bringen zusätzliche Risiken mit sich und sollten unterlassen werden.
Im Notfall ist der Notruf 112 zu wählen und auf weitere Nachfragen der Rettungsstelle zu warten.
