Neue Feuerwehrfahrzeuge für Kablow und Diepensee vorgestellt

Vor der Hauptfeuerwache fand Mitte Mai die offizielle Übergabe der Feuerwehrfahrzeuge statt.

Ein Löschgruppenfahrzeug stand am 6. Juli 2026 vor dem Rathaus in Königs Wusterhausen. So hatten die Stadtverordneten Gelegenheit, vor Sitzungsbeginn einen Blick auf und in die Neuanschaffung zu werfen. Das Fahrzeug der Ortswehr Diepensee diente dabei als Beispiel für das baugleiche Modell der Ortswehr Kablow.

Mitte Mai hatte Bürgermeister Michaela Wiezorek die zwei neuen Löschgruppenfahrzeuge (LF 10) offiziell an die Einsatzkräfte übergeben. Zahlreiche Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren waren bei der feierlichen Übergabe an der Hauptwache von Königs Wusterhausen anwesend. Gemeinsam mit dem Stadtwehrführer Lars Hengelhaupt überreichte die Bürgermeisterin die Fahrzeugschlüssel an die Ortswehrführer Erik Fischer von Diepensee und Olaf Blank von Kablow. Mit Blick auf die neuen Fahrzeuge wünschte sie den Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden: „Allzeit gute Fahrt und stets eine sichere Rückkehr von Ihren Einsätzen“.

Symbolisch übergibt Bürgermeisterin Michaela Wiezorek den Schlüssel an für das LF 10 Ortswehrführer Olaf Blank von Kablow

Symbolisch übergibt Stadtbrandmeister Lars Hengelhaupt den Schlüssel an für das LF 10 Ortswehrführer Erik Fischer von Diepensee

Die modernen Einsatzfahrzeuge dienen insbesondere der Brandbekämpfung und technischen Hilfeleistung. Jedes kann bis zu 1600 Liter Löschwasser mitführen. Weiterhin sind die Fahrzeuge mit Schaummittel, Schlauchmaterial und Technik für Einsätze der Technischen Hilfeleistung ausgestattet. Beide Fahrzeuge bieten Platz für jeweils neun Einsatzkräfte. Die Stadt investierte für beide Fahrzeuge insgesamt rund 800.000 Euro.

Mit der Anschaffung der neuen Fahrzeuge stärkt die Stadt Königs Wusterhausen die Einsatzbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr und modernisiert zugleich nachhaltig die technische Ausstattung ihrer Feuerwehren. Die LF 10 ersetzen die bisherigen Tragkraftspritzenfahrzeuge (TSF-W) der Ortswehren aus der Baujahre 1998 und 1999, die in den zurückliegenden über 25 Jahren bei unzähligen Einsatzlagen eingebunden waren. Das Tragkraftspritzenfahrzeug aus Kablow wird künftig weiter genutzt und zwar für das Projekt „Feuerwehr macht Schule“.