Kitas und Horte

    Im Königs Wusterhausener Stadtgebiet gibt es 27 Kitas und Horte, davon 13 in freier und 14 in städtischer Trägerschaft. Derzeit können rund 3.500 Plätze in den Einrichtungen unterschiedlichster Träger oder in Tagespflegestellen angeboten werden. 2019 wurde der erste Elternbeirat gewählt. Das Gremium kümmert sich um die Belange von Kindern, die in städitschen Einrichtungen betreut werden.

    Den Antrag können Sie per Post, E-Mail oder online einreichen.

    Satzungen

    Kindertagespflege

    Kindertagespflegestellen betreuen in der Regel Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren. In einer Gruppe sind drei bis maximal fünf Kinder. Interessierte Eltern nehmen persönlich Kontakt zu den Kindertagespflegepersonen auf. Die vertraglichen Unterlagen für den Abschluss des Betreuungsvertrages erhalten Eltern, die in Königs Wusterhausen wohnen, im Sachgebiet Bildung und Familie.  Hierzu ist das durch die jeweilige Kindertagespflegeperson bestätigte Formular "Inanspruchnahme eines Betreuungsplatzes" im Sachgebiet Bildung und Familie vorzulegen. Eltern aus angrenzenden Gemeinden wenden sich zum Erhalt der Vertragsungerlagen an ihre zuständige Wohnortgemeinde.

    Weiterführende Links

    Schulen

    Umfassende Bildung wird in Königs Wusterhausen groß geschrieben. Die Stadt ist derzeit Träger*in von sechs Grundschulen und einer Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe. Im Stadtgebiet gibt es außerdem zwei Gymnasien, die freie Montessori Grundschule, eine weitere Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe in freier Trägerschaft, ein Oberstufenzentrum, eine Förderschule sowie eine Schule des Zweiten Bildungsweges, in der Erwachsene gebührenfrei Schulabschlüsse nachholen können. In Königs Wusterhausen befindet sich auch die Marie- und Hermann-Schmidt-Schule, eine Oberschule für Blinde und Sehbehinderte und das Aus- und Fortbildungszentrum für Justiz- und Finanzbeamte.

    Schulbezirkssatzung

    Allgemeine Infos zu Schulen im Land Brandenbug

    Schulwegsicherheit

    Gefahrenstellen melden

    Die Stadt Königs Wusterhausen erlebt einen drastischen Anstieg des Verkehrsaufkommens in allen Ortsteilen. Dies wird sich in den kommenden Jahren verschärfen, das Volumen wird größer und die gefährlichen Stellen und Situationen werden zunehmen. Die Stadt Königs Wusterhausen möchte hier zielgerichtet aktiv werden und ihren Verpflichtungen bestmöglich nachkommen. Dabei ist nicht nur die behördliche Sachstandsaufnahme wichtig, sondern auch die Wahrnehmung und Informationen aus der Bürgerschaft. Die Verwaltung der Stadt Königs Wusterhausen führt auf Initiative des städtischen Elternbeirates eine Gefahrenstellen-Aufnahme durch. Die Bürger*innen sind hierbei aufgerufen, Gefahrenstellen im Verkehrsraum, bauliche Unzulänglichkeiten (z. B. an Fuß- oder Fahrradwegen) oder besonders sensible Örtlichkeiten zu melden.

    Bildungsentwicklungsplan

    Um genauere Aussagen über die künftigen Herausforderungen an die städtische Bildungsinfrastruktur treffen zu können, hat die Verwaltung im Jahr 2020 eine umfassende Analyse initiiert. Für die Erstellung dieses Bildungsentwicklungsplanes konnte über eine Ausschreibung die CIMA Beratung + Management GmbH gewonnen werden. Das Unternehmen aus Hannover gilt als eines der renommiertesten auf diesem Gebiet.

    Im April 2021 wurde die Studie im Rahmen einer Sitzung des Ausschusses für Soziales, Bildung, Familie, Jugend, Sport und Kultur öffentlich präsentiert. Die Untersuchungsergebnisse bestätigen den Kenntnisstand der Stadtverwaltung aus der täglichen Arbeit und bisheriger Statistiken und treffen fundierte Aussagen über die Entwicklung der Stadt.

    Die umfassenden Analysen haben gezeigt, dass bereits zum aktuellen Zeitpunkt vielerorts sowohl die Kita- als auch die Grundschulkapazitäten an ihre Grenzen stoßen. Die Situation in den einzelnen Ortsteilen gestaltet sich hierbei zum Teil recht unterschiedlich. Dies liegt einerseits an den derzeitigen räumlichen Kapazitäten und dem baulichen Zustand der Gebäude, andererseits aber auch an den zu erwartenden Einwohnerentwicklungen und den damit verbundenen Zuwächsen der Kinderzahlen. Für die verschiedenen Ortsteile und Schulstandorte sind daher individuell angepasste Konzepte erforderlich, die die örtliche Situation und Entwicklung berücksichtigen.

    Gleichzeitig zeigt der überörtliche Vergleich der Kapazitätsbedarfe jedoch auch, dass die Bedarfe nicht alle zeitgleich auftreten. So ist neben der lokalen Situation beim Aufbau zusätzlicher Kapazitäten immer auch die Gesamtsituation der Stadt Königs Wusterhausen zu berücksichtigen. Folglich sollte eine bauliche Erweiterung an einzelnen Standorten, mit der oftmals hohe Investitionen verbunden sind, mit der nötigen Weitsicht getroffen werden.

    Die vorliegende Analyse dient daher insbesondere als Informationsgrundlage für die Erarbeitung individueller Standortkonzepte und als Ausgangsbasis für die Priorisierung und mittel- bis langfristige Planung der Maßnahmen. Aufgrund der vielerorts knappen Kapazitäten ist jedoch grundsätzlich ein zügiges Handeln geboten, um vor dem Hintergrund langwieriger Planungsprozesse auch künftig alle Kinder mit Schul- und Betreuungsplätzen versorgen zu können.