Probealarm erfolgreich absolviert: Königs Wusterhausen testet Katastrophenschutz

Was tun, wenn der Strom längere Zeit ausfällt? Die Stadt Königs Wusterhausen trainiert für diese Notfallstation, wie in der Paul-Dinter-Halle der „Leuchtturm“ etabliert werden kann. Bei einem Stromausfall gäbe es hier Hilfe und Unterstützung. Die regelmäßigen Übungen stellen sicher, dass im Ernstfall reibungslos funktioniert, aber auch die individuelle Vorsorge ist wichtig.

Der Katastrophenschutz-Leuchtturm in der Paul-Dinter-Halle bietet unterschiedliche Unterstützung. Den Überblick hat die Rezeption.

Was wäre, wenn nach einem Sturm der Strom für längere Zeit ausfällt? Die Stadtverwaltung Königs Wusterhausen bereitet sich bereits seit über einem Jahr auf entsprechende Katastrophenszenarien vor. In einem Flyer und auf der Homepage der Stadt sind Informationen und Hinweise zusammengefasst, wo Bürgerinnen und Bürger Hilfe bekommen können.

Weiterhin wurde mit Unterstützung des Landkreises Dahme-Spreewald entsprechende Technik angeschafft, um im Notfall das Rathaus oder die Paul-Dinter-Halle mit Strom versorgen zu können. Als sogenannte Leuchttürme können im Ernstfall in beiden Gebäuden Menschen Hilfe und Unterstützung erhalten.

Regelmäßig finden Übungen statt. Nur so kann sichergestellt werden, dass im Katastrophenfall jede und jeder weiß, was zu tun ist. Ende August gab es bereits den dritten Probealarm. In der Paul-Dinter-Halle wurden anschließend die verschiedenen Stationen aufgebaut, die den Leuchtturm ausmachen. Wieder arbeiteten Feuerwehr und Verwaltung Hand in Hand. Bei einem längeren Stromausfall können die Menschen im Leuchtturm Notrufe veranlassen, eigene Telefone aufladen, Erste Hilfe bekommen oder mitgebrachtes Essen erwärmen. Das Ziel, den Leuchtturm innerhalb von zwei Stunden zu aktivieren, konnte erreicht werden. Nach der Übung dankte Bürgermeisterin Michaela Wiezorek allen Beteiligten für ihren Einsatz.

Eigene Vorsorge ist wichtig

Aber nicht nur Verwaltung und Feuerwehr müssen sich auf den Ernstfall vorbereiten. „Jede und jeder Einzelne muss sich mit dem Thema auseinandersetzen und individuelle Vorsorge treffen“, sagt Kora Wehlmann, Amtsleiterin Ordnung, Sicherheit und Bürgerdienste. Hinweise, wie man sich auf einen längeren Stromausfall vorbereitet, sind im Flyer „Bevölkerungsschutz Stadt Königs Wusterhausen“ und auf der Homepage der Stadt nachzulesen. Informationen gibt es auch beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.